„Tenebre“wird meiner Ansicht nach viel zu sehr überschätzt,denn am Ende ist er doch nur ein Slasher im altmodischen Stil mit recht dürftigem Plot.
Ein paar heftige Mordszenen und gelungene Kamerafahrten können über gepflegte Langeweile nicht hinwegtäuschen(besonders beim Interview mit Autor Peter Neil),da helfen auch ein paar surrealistische Ansätze(die Strandszene)nichts.Der Streifen bleibt relativ unspektakulär.Zudem ist die deutsche Synchro in weiten Teilen missraten und der Score von Goblin klang auch schon mal inspirierender.Die Darsteller(inklusive John Saxon)sind nicht mehr als mittelmäßig.Handwerklich versteht Argento sein Handwerk,aber im Vergleich zu Suspiria fast schon enttäuschend,ich bin von Argento weitaus bessere Streifen gewohnt,denn auch die typische Atmosphäre seiner sonstigen Filme kommt hier nicht so recht rüber.
4 von 10 Punkten