Julia Lofting (Mia Farrow) verliert ihr Kind, als es beim Frühstücken an einem Stück Apfel erstickt. Ihre Reanimierungsversuche durch einen Kehlenschnitt bleiben erfolglos. Nachdem Julia aus der psychiatrischen Behandlung entlassen wird, flüchtet sie vor ihrem Ehemann und kauft sich allein ein altes Haus. Nach einer Seance erhält sie die Mitteilung, dass das neu gekaufte Haus vom Bösen bewohnt ist. Julia versucht die mysteriöse Vorgeschichte des Hauses aufzuklären und kommt einem ungesühnten Verbrechen auf die Spur...
Nun ja, irgendwie kommt mir dieser Streifen wie eine gruslige Version eines Rosamunde Pilcher Streifens vor. Zwar spielt Mia Farrow als die Dauerschablone einer psychisch labilen Mutter mit dem Hang zum Übersinnlichen recht überzeugend, aber der Film kommt erst gegen Ende in Schwung, obwohl die Story schon einiges zu bieten hätte. Da ich die Best Entertainment Version gesehen habe, weiß ich nicht, ob ein paar mehr oder weniger entscheidende Szenen fehlen. Diese allein können jedoch nicht Schuld daran sein, dass der Film keine richtige Atmosphäre aufbauen kann. Er bleibt ziemlich bieder und entfaltet sich wie gesagt zu spät und zu bieder.
Ich empfinde den Film einfach als zu konservativ in der Umsetzung seines besseren Drehbuchs, deshalb vergebe ich nicht mehr als 6 von 10 Punkten.