Review

Genau meine Tasse Tee… voller Blut!


Der deutsche Titel lässt es mehr als vermuten - „Demon Wind“ lässt dämonische Monster auf eine Gruppe Teenager los bis der blutige Bär steppt. In einer engen Kerbe etwa mit „Night of the Demons“ und „Demoni“, legt dieser teuflische Maskenball einige wirklich knutschschräge, kotzunterhaltsame und splatterfantastische Momente auf seine eigentlich ausgeleierten B-Movie-Seiten!

Die Dämonen legen eine flotte Sohle auf's Parkett! 

„Demon Wind“ ist kein perfekter Film. Objektiv nichtmal ein richtig guter um ehrlich zu sein. Ganz und gar nicht. Und dennoch hat er dieses Flair, diese Retroechtheit, diese Masken, Fratzen und Monster, die es in heutigen Genreproduktionen dieser Kragenweite einfach kaum noch gibt. Außerdem ist er wunderbar naiv, dumm und simpel. Auch das ist heutzutage, wo alles scheinbar eine doppelte und dreifache Ebene haben muss, eine erfrischende Seltenheit. Das hier kommt definitiv aus noch simpleren und zugänglicheren Zeiten. Und das macht einfach Spaß. Teilweise ist „Demon Wind“ sogar dermaßen strunzig und plemplem, dass er fast in die „so bad it's good“-Kategorie passt. An die meisten seiner Zeitgenossen und Vorbilder reicht er fair gesehen nicht. Außerdem war er eigentlich für alles was er macht, Jahre zu spät dran. Aber er hat einen Charme und derart niedrigen IQ, kaum interne oder überhaupt vorhandene Logik, er lebt nur im Moment und für den Effekt, dass ich ihn direkt in's Herz geschlossen habe. 

Fazit: ein Hidden Gem im Mitternachtszirkus! Käsig, schleimig, schön. Befriedigt bierselige Bedürfnisse! 

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