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"Tödliche Rivalen" beschreibt die Geschichte zweier Männer, die auf dem 36. Revier um das Amt des Polizeichefs konkurrieren. Eine brutale Räuberbande macht den beiden das Leben schwer und jeder versucht, den Fall auf seine Art zu lösen und sich dabei zu profilieren. Soviel zum Grundgerüst der Story. Daniel Auteuil spielt den Ermittler mit einer eindringlichen Zurückhaltung und sehr guter Charakterzeichnung. Gerard Depardieu als sein Gegenspieler bleibt in seiner Rolle ungewohnt blass. Der Ablauf an sich ist ein einziges Drama. Aufgrund eines Ermittlungsfehlers werden die beiden unterschiedlichen Männer zu erbitterten Feinden. Durch die Schuld Depardieus kommt ein sehr enger Freund Auteuils ums Leben. Durch widrige Umstände (mehr sei hier nicht verraten) erhält Depardieu dann aber doch den Posten des Polizeichefs da (Vorsicht: Spoiler) Auteuil in den Knast wandert.
"Tödliche Rivalen" ist ein Krimi nach altem französischen Strickmuster. Die Figuren sind sehr wortkarg, agieren stark in Mimik und Gestik. Die Story ist dicht inszeniert, die Kameraarbeit hervorragend. Aufgrund des ruhigen Verlaufs irritieren zuweilen die doch recht brutalen Gewaltausbrüche der einzelnen Protagonisten. Wer Filme aus dem Nachbarland mag und sich auf die Story einlassen kann, sollte sich den Film anschauen.

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