Ich weiß gar nicht,ob ich über die Tatsache erzürnt sein sollte,daß es von „Slaughterhouse“keine ungeschnittene deutsche Fassung gibt,denn die mir vorliegende von „Best Entertainment“ist ein einziger Witz und war wohl deshalb auch ein ironisch gemeintes Weihnachtsgeschenk…
Es geht um Teenager Alex.den schlimme Alpträume plagen,in denen er immer von Dämonen heimgesucht und massakriert wird.Carolyn,die Lehrkraft seines Parapsychologie-Kurses(!)findet einen Zusammenhang zwischen einem Dämonen auf Alcatraz und einer Rockband,dessen Mitglieder hier vor kurzem starben.Also machen sich die beiden mit einigen anderen Hohlköppen auf den Weg zur Insel Alcatraz,wo bereits einige Monster lauern…
Ich muß gestehen,so ganz habe ich die Handlung auch nicht geschnallt,denn dafür ist in der deutschen Fassung reichlich herausgeschnitten worden.Dennoch erscheint die Story heftigst konstruiert und aus Versatzstücken mehrerer bekannter Horrorstreifen wie „Nightmare“und „Evil Dead“zu bestehen.Auch die bekannte Über-Dem-Bett-Schwebe-Szene aus „Der Exorzist“findet sich wieder.Wahllos und wirr zu einer lahm erzählten Story versponnen,die wahrscheinlich nicht einmal in der Uncut-Fassung sonderlich unterhaltsam sein wird.Und wenn ich mir die Qualität der fehlenden Splatterszenen anhand der zu sehenden Effekte vorstelle,so wird man da sicher nicht DIE FX der 80er verpassen…
Die Darsteller können durch die Bank nicht glänzen(vor allem,was für furchtbar geschmacklose Klamotten tragen die da ?)und auch der Score ist eher was für eingefleischte „Devo“-Fans.
Unterm Strich bleibt ein wirrer Horroschnarcher,der weder Spannung,noch Atmosphäre und – in deutschen Fassungen –auch keine Goreeffekte beinhaltet.
Und dass man mit einem Boot ungesehen die ehemalige Gefängnisinsel entern kann ohne aufgehalten zu werden,halte ich auch für ein Gerücht!
3 von 10 Punkten