Die Kumpel Marvin, Hugh, Steve und Brad wegen ihrer Sexbesessenheit ihrem Direktor ständig unangenehm auffallen, werden die vier zur Strafe in die strenge Cox Academy geschickt. Aber was so ein rechter Lüstling ist, der lässt sich durch nichts von seinem Hobby abbringen. So wollen die vier Nachwuchs - Casanovas jetzt erst recht zu sexuellen Hochleistungen ansetzten. Aber wenn die Mädchen zwar appetitlich geformt ansonsten leider eher prüde sind, muss sich schon etwas Besonderes ausdenken um die hinderlichen Hüllen zum Fallen zu bringen.
Loose Screws ist ein wirklich exzellenter Titel für diese Fortsetzung, denn ein paar Schrauben locker hatten offensichtlich die Drehbuchautoren und auch dem Zuschauer wäre dieser Zustand sehr zu empfehlen, denn anders macht diese 80er Teenie Tittenklamotte keine Freude. Eigentlich müßte ich mich als Kind der 80er jetzt wirklich Fremdschämen, das man in dieser Dekade noch über so eine Deppenkomödie gelacht haben muß. Hie geben sich wirklich nur platte Gags, Anzüglichkeiten und eindeutig Zweideutiges die Klinke in die Hand auf einem Niveau, wie es tiefergelegt kaum mehr geht.
Die Story selbst überfordert nicht einmal Leute, die maximal die Baumschule abgebrochen haben. Vier notgeile Idioten werden auf eine Schule voller Mädels losgelassen und natürlich nimmt sich die hohle Brut vor einen möglichst hohen "Score" zu erreichen oder anders ausgedrückt, möglichst alles wegknattern, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Das da ein unlustiger Fettsack und ein Bilderbuchnerd mit am Start sind erhöht die Chancen natürlich nicht gerade. So erlebt man neben einigen Anbaggeraktionen noch eine Rivalität mit dem Direktor, der allerdings selbst gerne seinen Taktstock versenkt.
Die einzige Frage, die mich während dieses Vergnügens interessiert hat, war allerdings lediglich wieviel Promille man intus haben muß, um dieses Kasperletheater auch nur annähernd witzig zu finden. Da halfen auch zahlreiche junge Girls in Unterwäsche und permanente Zurschaustellung sekundärer weiblicher Geschlechtsorgane nicht weiter. Nicht das das was schlechtes wäre, aber als singuläres Highlight reicht das eben nicht aus. Über den Humor kann man nämlich maximal noch als Zehnjähriger schmunzeln, darüber hinaus aber bestenfalls müde das Haupt schütteln. Oder findet es jemand ernsthaft humorvoll, wenn sich Brian Genesse (wie kam der denn da rein?) in Frauenklamotten in den Mädchenschlafsaal einquartiert und der fette mit großen Augen beim Aerobic Kurs den Mädels dahinschaut, wo Typen wie der im wirklichen Leben niemals selbst hinkommen würden?
Das einzig Positive ist dann bestenfalls noch die sehr kurze Laufzeit, aber auch die Musik ist zumindest noch im recht lässigen Bereich. Ansonsten gibt es aber nur konzentrierte Peinlichkeiten zu bewundern, wie man sie eben wirklich nur in den 80ern machen konnte, ohne vom Publikum berechtigterweise verprügelt zu werden. Wer die Fähigkeit hat sein Gehirn per Knopfdruck in den Leerlauf schalten zu können, der mag einen Blick riskieren, sonst aber bloß die Finger weglassen.
3/10