Der Polizist Elmo Freech (Roddy Piper) findet einen unbekannten Schwarzen (Billy Blanks) bewusstlos auf der Straße und nimmt ihn bei sich auf. Der Schwarze leidet an Gedächtnisschwund und kann sich an nichts mehr erinnern.
Der Unbekannte hat jedoch ein Geheimnis, da man versucht ihn im Krankenhaus umzubringen. Daraufhin werden die beiden gnadenlos von einer Killergruppe gejagt...
"Tough and Deadly" ist der zweite Film des Duos Piper/Blanks nach "Back in Action".
Die Ausnahmestellung, die der Film im B-Genre genießt ist für mich nur schwer nachvollziehbar, da der oben erwähnte Streifen "Back in Action" um einiges mehr zu bieten hat.
An Action gibt es hauptsächlich Schlägereien, nur am Anfang und am Ende kommen auch Schusswaffen zum Einsatz. Die Kämpfe können zum Großteil überzeugen, spektakuläre Martial-Arts Einlagen sollte man jedoch nicht erwarten. Die Schiessereien haben sehr harte und ziemlich blutige Shoot-Outs zu bieten, welche es aber wie schon oben erwähnt nur am Anfang und am Ende zu sehen gibt.
Leider hat der Film in der Mitte einige Durchhänger, wodurch etwas Langeweile aufkommt. Das ist meiner Meinung nach auch das Problem von "Tough and Deadly", da es außer der Anfangssequenz und den Showdown nicht mehr viel an Action zu sehen gibt.
Das Highlight des Films ist wie schon angesprochen der Showdown, bei dem es ziemlich heftig zur Sache geht. Von blutigsten Schiessereien in Zeitlupe bis hin zu sauber inszenierten Explosionen ist alles vertreten was das Herz des Actionfans höher schlagen lässt.
Die darstellerische Leistung geht in Ordnung, wobei Billy Blanks wie immer am schlechtesten abschneidet.
Fazit: "Tough and Deadly" ist für jeden Actionfan zu empfehlen, hätte man jedoch die Action im Mittelteil des Films konsequenter durchgezogen, wäre hier um einiges mehr drinnen gewesen. Im direkten Vergleich mit "Back in Action" muss sich "Tough and Deadly" deutlich geschlagen geben.