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In einem dramatischen Kampf hat es eine Spezialtruppe geschafft, Godzilla ins ewige Eis einzuschließen. Jahre später tauchen plötzlich mehrere Monster auf, die sich auf der ganzen Welt austoben. Als ein Raumschiff mit Aliens erscheint, ist der Spuk kurzzeitig vorbei, da es die Monster entfernt. Aber die Aliens wollen sich ihrerseits die Erde nutzbar machen und die Menschen ausbeuten. Sie schicken die Monster wieder zurück, nachdem die Menschen nicht aufgeben. Jetzt droht das völlige Chaos, aber es gibt noch eine Trumpfkarte, die im ewigen Eis eingeschlossen ist. Man beschließt, Godzilla zu befreien, damit er die Ordnung wieder herstellt.

Final Wars ist der bisher letzte Film in langjährigen Godzilla Reihe seit 1954, aber zumindest die letzten Worte des Helden, das die Probleme ja jetzt erst anfingen, lassen die Fanschar auf eine Weiterführung hoffen. Die Macher legten dies als eine Art Best Of der vorigen Filme aus und ließen so ziemlich alle bisherigen Monster auflaufen, die die Historie hergab, dazu noch alte bekannte wie die Cosmos Zwillinge, sogar Babygodzilla und Mothra greifen zur Unterstützung ein und als Zückerle darf sich sogar der US-Godzilla in die Reihen der Gegner mit einsortieren.. Zunächst mal gibts dabei eine ausführliche Zerstörungorte, indem in diversen Großstädten verschieden Monster auftauchen und das Stadtbild auf lange Sicht destruktiv neu gestalten.
Von unser aller Liebliengsechse ist allerdings nach dem Vorspann die nächste Stunde nicht mehr viel zu sehen, stattdessen geht es zunächt mehr um die diversen Verteidungsaktionen der neuen EDF (Earth Defense Force) Organisation und den verschiedenen Aktivitäten der Außerirdischen, die natürlich wieder nicht gutes im Schilde führen und die Menschheit zwecks Aubeutung mal eben versklaven wollen, und dazu mal eben alles plattmachen, was nach Technologie, Infrastruktur und Wissenschaft aussieht.
Aus Verzweiflung kommt die verbliebene Menschheit auf den letzten Plan Godzilla aus dem Eis zu befreien und ihn gegen die Besatzer zu hetzen. Was folgt ist dann Spaß pur, Monster für Monster werfen ihn die Außerirdischen vor die Füße und der Zuschauer bekommt das volle Brett an kämpfenden Riesenviechern in allen Varianten zu sehen (besonders die Fußballschlacht mit Angilas ist ein absoluter Lachschlager), auch US Godzi wird schnell entsorgt ebenso wie ein knappes dutzend anderer Riesenteile aus der Vergangenheit. Jedenfalls sind die Kämpfe bwechslungsreich, teilweise ironisch, aber generell lässig zum anschauen und besonders der Rumpelstiltanz den der Chef der Außerirdischen nach dem Verlust eines jeden Monster aufführt ist nicht nur ein Musterbeispiel für Overacting sondern jedesmal einen Schmunzler wert.
Die ganze Story ist dabei ziemlich komplex/kompliziert, wissenschaftlich eher unhaltbar, aber das tut dem köstlichen Monstertrash keinen Abbruch. Zudem gibts noch haufenweise Matrix Anleihen, die die Macher wohl aufs äußerste beeindruckt haben so häufig wie sie hier verwendet werden, ein wenig X-Men und Independance Day ist auch noch mit dabei, aber letztendlich doch ein Godzilla Film, der zwar irgendwie doof ist, aber dafür auch unterhaltsam hoch drei und das ganze über zwei Stunden lang. Aufgrund des trashigen Charmes geb ich eine eigentlich unverhältnismäßig Hohe Note, aber als Fan des gepflegten Wahn- und Blödsinns hatte ich zumindest einen Heidenspaß. Godzi please come back.
8/10

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