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Kaum Spannung, wenig Logik, viele geschundene Filmmeter, dafür Gloria Guida als Aufputz. Nachdem der Boß des "weltweit führenden Konzerns" mit Zentrale in England durch ein zur Explosion gebrachtes Flugzeug beseitigt wurde, wird mit Morden weiter darum gekämpft, wer von den Vizepräsidenten übrigbleibt, um den vakanten Posten zu übernehmen. Die Mordpläne werden offen gezeigt, der Film scheint ohne jede Subtilität und Überraschungen abzulaufen. Allerdings erfährt man dann gegen Schluß, daß alles ganz anders abgelaufen ist als suggeriert wurde, immerhin etwas, das aber nichts daran ändert, daß man sich bis dahin nur gelangweilt hat. Nimmt man noch dazu, daß die Hauptdarsteller so gut wie alle ausgesprochen unsympathische und arrogante Typen sind (darin sind Joseph Cotton und Janet Agren allerdings ausgezeichnet!), ist vorprogrammiert, daß der größte Teil des Films vorbeiläuft, ohne beim Zuseher irgendein Interesse zu wecken. Bleibt also nur auf die paar Szenen mit dem italienischen blonden Engel zu warten, die den Film hindurch überlegt, ob sie ihren Liebhaber - einer der potentiellen Firmenerben - im Auftrag beiseiteschafft oder nicht. Das reicht nicht um dem Film Glanz zu verleihen, auch wenn Gloria Guida blendend wie immer aussieht, und auch beim Umziehen oder nach der Dusche zu sehen. Also ein Fall für Guida-Komplettisten, Krimifreunde können sich den Film hingegen eindeutig sparen.

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