Oliver (Ashton Kutcher) und Emily (Amanda Peet) lernen sich auf einem Flug nach New York kennen und lieben. Doch die Beziehung der doch recht unterschiedlichen jungen Menschen geht im Laufe der Jahre immer wieder auseinander.
Klingt zwar zunächst durchaus nach potentiell anspruchsvoller Unterhaltung, entpuppt sich aber letztlich doch nur als laues Lüftchen am Himmel der leicht dramatischen Romantic-Comedys. "So was wie Liebe" krankt primär an der Tatsache, daß er seinen keinesfalls unsympathischen Liebenden gemessen an den jeweiligen Zeitintervallen des Filmes zu wenig Raum zur Entfaltung bietet. Hier wäre eine Lauflänge von eher zwei Stunden sicher von Vorteil gewesen, um den jeweiligen Charakteren mehr Profil und vor allem Raum für stille, reflektierende Szenen zu verleihen. Auf rund 90 Minuten hingegen hätte man doch mindestens 2 Zeitsprünge weglassen können!
So will der dramatische Aspekt leider nicht wirklich länger im Hinterkopf hängen bleiben als bei so manch anderer aktueller Romantic-Comedy auch - ebenso wie die humorigen Szenen typischerweise eher dezent ausfallen.. Das ist ziemlich schade, da hier das Drumherum mit schicker Optik und ansprechendem Soundtrack doch sehr nett gelungen ist.
Im Einklang mit den guten darstellerischen Leistungen kann man hier jedenfalls wenig falsch machen, wenn man etwas für Romantic-Comedy nach altbewährtem Strickmuster übrig hat. Das Zeug zu einem noch einfühlsameren Drama hätte "So was wie Liebe" dennoch gehabt, gerade weil das Comedy-Element, abgesehen von einer etwas unnötig wirkenden Szene zum Schluss, ohnehin sehr im Hintergrund bleibt. Hätte mir persönlich wohl besser gefallen...