Review

Dieser Film von Jeff Celentano ist eine Tieffahrt von erster bis zur letzten Minute und das Ganze auch noch ohne den Funken von zwischenzeitlicher Unterbrechung.

Die Story hätte sicherlich interessant aufgearbeitet werden können, was auch schon so manch anderer Streifen Jahrzehnte davor tat. Was uns der Regisseur hier aber zumutet, darf schon als übertrieben bösartig bezeichnet werden. Die lausige Umsetzung wird von der komplett inakzeptablen Darstellerleistung jedes Einzelnen noch untermauert, auch Michael York schließt sich hier nahtlos an.

Wenn schon die Story öde aufbearbeitet wurde, agieren die Schauspieler auch noch derart amateurhaft, dass dies nur mehr der Regisseur selbst mit seiner Interhofinszenierung toppen kann, so lächerlich und unglaubhaft wird alles dargeboten. So bemerkt zum Beispiel selbst eine unaufmerksame, schlechtsehende Person, dass die Doubles nicht einmal eine Ähnlichkeit mit den Akteuren aufweisen. Die komplette Verfilmung wurde derart miserabel aufbereitet, dass sie es nicht im Geringsten versteht, den Zuseher auch nur annähernd zu interessieren, geschweige denn zu unterhalten.

Dieser "Streich" von Jeff Celentano ist ausnahmslos vergessenswert. Mir fällt kein Publikum ein, dem dieser Film auch nur irgendwie gefallen könnte und rate daher dringendst vom Genuss dieses eineinhalbstündigen Dramas ab.

Diesen Film mit 10 Punkten zu bewerten kommt dem gleich, wenn man die Wildecker Herzbuben als bedeutenste internationale Pop-Band oder Angela Merkel als bestgekleidete Erotikikone auszeichnet. Über Geschmack lässt sich sicherlich diskutieren, aber eine 10 für so einen Rohrkrepierer zu verteilen frönt diesem Plateau zur Gänze.

Nützen Sie die Zeit besser und lassen Sie die Finger weg von dieser herben Enttäuschung der Filmwelt.

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