Review

Grottige weitere Fortsetzung des 4. Teils......

Story:
Michael, der im 4. Teil, in die Grube geplumpst ist kriecht durch einen Schacht. Lässt sich ins Wasser plumpsen und dann von einem alten Mann gesund pflegen. Indes liegt die arme Jamie in einer psychischen Anstalt und hat ständig Wahnvorstellungen von Michael. Alle halten sie für irre, nur Dr. Loomis ahnt was im Busch ist und will mit Hilfe Jamies Michael ein für alle mal vernichten. Michael stapft also nach Haddonfield zurück und meuchelt fröhlich Teenies und Polizisten. Die Polizisten die glauben die Sache unter Kontrolle zu haben, werden mittels eines Anrufs verarscht. So ist Platz für Dr. Loomis, der Jamie als Lockvogel benutzt um Michael zu kriegen...
Junge, Junge; Junge, von Kreativität haben die Leute wohl noch nie was gehört. Erst dieser abstruse Anfang mit verändertem Ende von Teil 4, einem rätselhaften Tunnel und diesem Knilch mitten im Wald. Wie in allen Fortsetzungen bahnt sich Michael seinen Weg nach Haddonfield, wobei ich seine Ortskenntnis bewundere, um Polizisten und Teenager zu morden. Dabei nervt vor allem das ewig gleiche Gebrabbel von Dr. Loomis, der wohl Parkinson hat und nur die eine Leier kennt.

Musik:
Wer Teil 4 kennt, dem wird hier nichts neues geboten. Der X-te Aufguss de Halloweenthemes ist noch das Beste. Hier und da gibt’s dann im Film spannungsfördernde Musik, die aber nur noch ein Plagiat des Originals sind.

Atmosphäre:
Der 5. Teil kommt in meinen Augen zusammen mit dem 6. Teil am billigsten daher. Während man in Teil 6 auf Blut setzt, wird hier versucht, Spannung zu zelebrieren. Leider ist die Myers Masche aber inzwischen so abgedroschen und bekannt, dass sich nur noch Neulinge auf dem Gebiet erschrecken dürften. An Logik sollte man erst gar nicht denke. Allein den Anfang muss sich der Drehbuchautor im Suff ausgedacht haben. Dazu wird uns ein inzwischen echt nervender weiter entstellter Dr. Loomis serviert, der dem Zuschauer durch seine irre Art so richtig schön unsympathisch wird. Er geht doch recht rabiat mit der kleinen zur Sache, obwohl ich das mit er ewig rumkreischenden dummen Göre wohl auch gemacht hätte. Man kann es mit den Visionen und dem verstörten Kind auch übertreiben. Was bleibt ist hier und da mal ein netter Mord, der aber nicht blutig übertrieben daherkommt und ein paar „Men in Black“, die erst in Teil 6 näher erläutert werden.

Schauspieler:
Donald Pleasence hat es hier geschafft sein komplettes Talent zu verstecken. Ob die Darstellung dieser Figur so gewollt oder vom Drehbuch her so sein sollte weiss ich nicht. Aber sein Auftreten erinnert eher an das eines alten irren Greises, der zuviel in seinem Leben gesoffen hat und nun lauter kleine weiße Masken sieht, anstatt an das eines Seelenklempners. Die totale Demontage einer Legende und einer Filmfigur, die mit Halloween Geschichte schrieb.
Der Rest der Darsteller ist unterstes Videofilmniveau, nur die kleine Jamie kann da etwas rausragen, wobei man ihre Rolle anders hätte gestalten müssen.

Fazit:
Schlechtester Teil der Serie, der eigentlich 0 Punkte bekommen müsste. Aber die gibt es ja leider nicht. Unlogische Story und nervende Charaktere sind die Glanzpunkte dieses Films.

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