Danielle Harris macht ihre Sache als Jamie wieder perfekt, genauso wie Pleasence als Loomis, während man den Freundinnen der kleinen, vor allem aber den nervigen "Verehrer" von Jamie am liebsten eine scheuern würde. Allein das Verhalten von Tina und ihrer Freundin, als sie Jamie zum ersten mal besuchen kann man interpretieren wie man will. Ganz a lá "Ich dachte Myers ist hier der durchgeknallte?" Die Opfer werden in diesem Teil somit vollends unsympathisch und so langsam aber sicher wirkt der Film mehr, wie ein hirnloser Teenieslasher, wenn Michael mal nicht hinter seiner Nichte her ist, sondern es vorzieht, die in der Scheune nach einer Feier poppenden Teenies den Garaus zu machen.
Splatter ist wieder genug vorhanden und kann trotz der Längen gerade mal so überzeugen.
Bestimmte Szenen mit Michael lassen das Herz eines Fans höher schlagen. Aber nur von Myers-Fans, denn an sich ist hier schon irgendwo die Luft raus.
7/10