"Halloween 5" setzt wieder an seinem Vorgänger an. Michael ist natürlich nicht tot, sondern konnte durch einen unterirdischen Gang entkommen. Ab da fängt der Film dann allerdings an seltsam zu werden. Michael braucht erst einmal ein Jahr um wieder aufzuwachen und liegt immer noch in der Hütte des Mannes, der ihn gefunden hat. Als Dank für die Pflege wird der Typ natürlich erst einmal gekillt. Michaels Nichte Jamie hat auf einmal telepatische Fähigkeiten und ist so mit Myers verbunden. Aber als ob das noch nicht reichen würde, gibts dann auch noch einen geheimnisvollen Mann, der Michael beobachtet und ihm auch hilft. Es ist sicherlich keine schlechte Idee mal was Neues in die Serie einbringen zu wollen. Aber dann doch bitte nicht so geballt und grottenschlecht umgesetzt! Ach ja und wer sich eine Auflösung um den geheimnisvollen Mann am Ende des Filmes erhofft - Pech gehabt. Man erfährt weder etwas über seine Vergangenheit, wo er herkommt, noch seine Motive. Er ist einfach da!
Die schauspielerischen Leistungen sind in diesem Streifen auch nicht das Gelbe vom Ei - im Gegenteil. Bei den meisten Darstellern ist man froh, wenn sie von Michael gekillt werden und man sie nicht länger ertragen muss. Da kann selbst ein Dr. Loomis den Streifen nicht mehr retten. Nur ein paar gut umgesetzte Blutszenen und ein spannendes Finale (wenn Jamie allein vor Michael im Haus flieht) rechtfertigen einen Pluspunkt für diesen Film.
Alles in allem muss man "Halloween 5" nicht gesehen haben. Nur für absolute Fans der Reihe - und dann auch nur uncut - empfehlenswert, aber auch nur um die Serie vollständig zu haben, zumal Teil 6 an diesen Teil anschließt.
2 Punkte