Dies ist keine Werbung - dies ist eine Warnung!
Bei Horrorfilmen, die so "einigermaßen" sind, drücke ich als Fan gerne mal ein Auge zu. Deswegen fand ich Uwe Bolls Erstling "House of the Dead" gar nicht soooo übel.
Doch bei Bolls 2tem Streich muss ich gnadenloser sein.
Der Regisseur bringt es doch tatsächlich fertig, alle Ideen in "seinem Film" bei anderen Genre-Filmen dreist zu klauen - und dann auch noch mittelprächtig zu inszenieren.
Slater agiert wie ein Statist auf Droge und die Computeranimationen hat man/frau bei diversen Low-Budget-Produktionen schon weitaus besser gesehen.
Ich wusste zeitweis nicht, was der ganze Käse sollte und nach 90 Minuten suchte ich noch immer verzweifelt nach einer unterhaltsamen Handlung. Szenen erinnerten mich permanent an das "Relikt" und an diverse "Alien"-Verfilmungen - nur sind eben die Originale 1000mal besser als dieses "Boll-Werk".
Fazit: Lasst es!
Genrefans - wie ich - haben dies alles schon viiiiel besser und spannender gesehen. Nicht mal ein Trash-Faktor ist vorhanden. Die Action ist so aufgezwungen, dass sie fast unangebracht wirkt - und das will bei dieser Art Film schon was heißen.
Slater, der mal den Jüngling an Connerys Seite in "Der Name der Rose" dargestellte, hat in den letzten Jahren eindeutig den Anschluss an Qualität verpasst und tritt nur noch kurz in Szenen auf (aktuell "Mindhunters") oder ist als Hauptrolle in drittklassigen Möchtegern-Streifen zu sehen.
Schade, Schade - Schande!
He, Boll - Du willst doch Karriere als Regisseur machen??? Tipp: Dann werde BESSER nicht Schlechter!