DER PLANET SATURN LÄßT SCHÖN GRÜßEN
Inhalt:
Steve West, ein Astronaut, befindet sich auf einem Flug zum Saturn. Scheinbar löste der Anblick des Saturns bei ihm eine Mutation aus, nach seiner Rückkehr aus dem All wird er in ein Krankenhaus eingeliefert, sein Körper beginnt auf rätselhafte weise zu schmelzen.
Steve flieht aus dem Krankenhaus, nur der Verzehr von Menschenfleisch kann das schmelzen seines Körpers verhindern, doch die Blutspur (und Schleimspur) die er hinterlässt alarmieren die Polizei.
Ein Freund Steve’s, der gleichzeitig Wissenschaftler ist, versucht ihm zu helfen, doch dazu muss er Steve finden.
Doch Steve ist nicht mehr zu helfen, auf seiner Flucht und Jagd schmilzt sein Körper immer mehr, bis er schließlich zerfließt.
Der Planet Saturn läßt schön grüßen, ist ein wahrhaft zweischneidiges Schwert, zum einen sind die wirklich beeindruckenden “Melting Effects” Rick Baker’s, die damals wie heute verblüffen. Auf der anderen Seite ist die langweilige Erzählstruktur, die einfach viel zu plump ist und den Film wie eine allerwelts Serie aus den 70ern wirkt, jemand meinte das der Film wie eine Folge der Serie: Hulk wirken würde und traf damit den Nagel auf den Kopf.
Die Comedyelemente die teilweise auftauchen, empfinde ich ebenfalls störend (besonders das alte tatterige Ehepaar nervt extrem). Nachtaufnahmen scheinen, als wären sie mit einer “amerikanischen Nacht” erzeugt, was ebenfalls den Gesamteindruck schmälert.
Der Ton ist eine regelrechte Zumutung, verrauscht und mit zischlauten vollgestopft, fällt das verstehen manchmal ziemlich schwer.
Der Kinotrailer ist typisch 70er, reißerisch bis zum Abwinken und somit ein wahres Dokument der damaligen Zeit, fasst so grotesk überzogen wie der Shivers Trailer auf der Scanners DVD.
Auch aus diesen Film hätte man vielmehr herausholen können, die Effekte sind schon einmal verdammt gut und für die 70er Jahre unübertroffen, hätte nun ein Regisseur wie: David Cronenberg oder George A. Romero die Zügel in der Hand gehabt, ein Gorefest aller erster Güte wäre das Ergebnis. William Sachs scheint aber eine glatte Fehlbesetzung, Fließbandproduktion und langweiliger Einheitsbrei sind das Resultat.
Schade, da hätte etwas wirklich feines draus werden können (schnief :( ).
Fazit:
Anschauen und sich grün und blau ärgern über das verpfuschte Potenzial.