Review

Der Planet Saturn lässt schön grüßen....

....genauso bescheuert wie der deutsche Titel ist auch der ganze Film. Die Darsteller sind allesamt unterstes B-Movie Niveau, Atmosphäre ist so gut wie gar nicht vorhanden und das Drehbuch ist nicht mehr als ein Witz. Da jagd der Doktor unsern schmelzenden Freund Steve alleine und einzig mit einem GEIGERZÄHLER in der Hand durch die Wälder, obwohl Steve zuvor die halbe Krankenschwester gefressen hat. Einfach mal an den gesunden Menschenverstand appelieren falls man das Monster tifft. Die Eltern der Frau des Doktors kommen, natürlich Nachts, zu Besuch und da sie dummerweise ein Geschenk vergessen haben, wird kurzerhand am nächsten Feld angehalten um ein paar ZITRONEN zu klauen. Zum Glück denk sich da auch Steve, das soviel Dummheit bestraft werden muss.....Ganz groß ist dann auch die Szene in der ein schleimiger Pornofotograf an einem Tatort, welchen er bei einem Shooting endeckt hat, einfach mal so und völlig ungestört von der danebenstehenden Polizei alles, wie ein Paparazzi der Frau Spears erneut unten ohne erwischt hat, fotografiert. Fotographisches Dauerfeuer auf die zerstückele Leiche, die verstörte Zeugin, den verdeckt ''ermittelnden'' Militärgeneral...dazu die verärgerten Gesichter dieser Personen. Pressefreiheit ganz neu definiert...einfach herrlich.

Als einzig wirklich gelungen an dieser Trashgranate sind die Gore und MakeUp Efekte vom späteren Oscarpeisträger Rick Baker zu nennen. Diese sind zwar nicht allzu häufig und intensiv, aber ohne sie, wäre der Film mit Sicherheit in den Weiten der Saturnringe verschwunden.

Alles in allem extrem dämlicher und in beinahe allen Belangen schlecht inszenierter Film, den man eigentlich nur Splatter und Trash Fans empfehlen kann. Diese werden sich dann aber, so wie ich, zumindest kurzweillig, vielleicht auch mehr, unterhalten fühlen. (5,5/10)

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