Das Space Shuttle von Astronaut Steve West – auf einer Mission im All unterwegs – wird beim passieren der Saturnringe von radioaktiven Sonnenwinden verstrahlt. West überlebt das Unglück als einziger. Zurück auf der Erde bricht der völlig verunstaltete und wahnsinnig gewordene West aus der Quarantänestation des Krankenhauses aus und hat von nun an nur noch ein Ziel: frisches Blut, das er braucht um, seinen körperlichen Verfall zu stoppen. Doch die Zeit läuft gegen ihn und ein guter Freund und Kollege ist ihm bereits auf den Fersen…
INCREDIBLE MELTING MAN ist schon ein kleiner Klassiker in Sachen Trash und das nicht nur wegen seines betuchten Alters. Die Idee des mordenden Schmelzkäsemännchens, das den Film über langsam vor sich hin schmilzt, ist ja schon mal ganz große Klasse. Kommt nun noch filmerisches Unvermögen und ein Budget im Pausenbrotgeld-Bereich hinzu, sind die besten Voraussetzungen für ein totales Versagen ja schon mal gegeben. Von gelungenen FX kann ferner nicht wirklich die Rede sein. Fein, Schmelzmann West kommt schon gut schleimig und triefend rüber, ansonsten werden aber nur hölzerne Schaufensterpuppenköpfe als Gore-Einlage, verstörend fiepende Zirpsounds und NASA-Testbilder als Weltraum-Kulisse geboten. Sinn machen tut hier nicht sonderlich viel und der Plot zieht sich wie drei Tage alter Kaugummi, unterm Strich muss man unserem „Radioactive Man des Todes“ mit seiner Gasmaskenatmung und dem hohen Schlonz-Faktor aber schon gewissen Kultstatus zusprechen.
„Es gibt nichts Schöneres als zu sehen, wie die Sonne durch die Saturnwinde scheint.“
Fazit:
AUF ZUM ATEM ! ! !