Review

Die Sandalenfilme des Regisseurs Campogalliani erinnern vom Drive her stark an die Abenteuerschinken der 40er Jahre, auch die Musik bohrt sich bei seinen Werken immer wiederkehrend bombastisch unangenehm ins Ohr.

Gewalttätig? Ja, hier wird gemetzelt, was das Zeug hält, recht brutal für das Genre, wenn auch (fast) kein Blut fließt.

Die Kameraarbeit ist leider uninspiriert sachlich: die Sets selbst wirken gut (angeblich von 'King of Kings' übriggeblieben, who knows), sind aber allzu statisch abgefilmt. Mit Statisten wird nicht gegeizt.

Auch Bösewichte gibt's die Menge. Alle gucken recht grimmig, doch charismatisch genug ist keine/r, um bleibend in Erinnerung zu bleiben.

Die Orfei darf natürlich die böse Königin spielen, doch leider ist ihre Zeit recht kurz bemessen.

Ed Fury's Charakter ist plump, ungehobelt, aber auf liebenswert getrimmt, mimisch ist Fury's Leistung voll in Ordnung.

Die anderen Ursusfilme sind meiner Meinung nach besser und eher aufzusuchen als dieser Streifen, der die Reihe eröffnete...



Was mir in Erinnerung bleiben wird:

Der Catfight (kurz, aber sehr selten in dem Genre) und vor allem der Stierkampf am Ende: ehrlich tolle Stunts, denk ich mal!

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