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Das ist wieder so ein Beitrag, bei dem sich die Geister scheiden. Die einen halten ihn für einen Tabu brechenden und exzellenten Schocker, die anderen für eine plumpe und selbstzweckhafte Gewalt- und Sadismusorgie ohne jegliche Charakterzeichnung oder nennenswerte Handlung. Ich stehe mit meiner Meinung irgendwo zwischen den beiden Lagern, aber selbst mir erschien das monotone Treiben oft sinnlos grausam. Auf Teufel komm raus wurden da alle Scheußlichkeiten reingepackt, die den Betrachter irgendwie sauer aufstoßen und ihn verstören könnten: Nazitum, Vergewaltigungen, Ermordungen von Kindern und der elfte September. Doch einen tieferen Sinn hinter all dem gibt es nicht. Schräg ist indes, dass der roboterhafte deutsche Fascho-Maniac bevorzugt Blondinen abschlachtet. In jedem Fall ist das einer der heftigsten und brutalsten Filme, die jemals in den USA gedreht wurden, da sind sich alle einig.