Dieser Film ist 1980 produziert worden, in der Zeit also, in der man in Polen schon über alles und alle lachen konnte. Man brauchte sich nicht unbedingt ausgeklügelte Handlungen und Drehbücher auszudenken, weil der Alltag dort damals oft so absurd war, dass es reichte ihn kommentarlos aufzunehmen um daraus eine lustige Komödie zu machen.
Stanislaw Bareja und Stanislaw Tym haben am Beispiel einer Geschichte von einem, der Rys heißt aber Mis (Bär, Schatz) genannt wird, und der mit seiner Ehefrau gierig um viel Kohle, die in einer Londoner Bank deponiert ist, wetteifert, Unsinn und Absurdität des damaligen Alltags Polens Ende 70-er und Anfang 80-er Jahre dokumentiert.
Es wird also u.a. über die nicht sehr pfiffigen Polizisten (damals Milicjanci genannt), über untalentierte Festivalsänger, unverkäufliche Verkäuferinnen, auch über groteske bürokratische Rituale erzählt und gelacht.
Das unsaubere Leitungswasser hat meistens eine orange Farbe, mit Schmiergeschenken kann man es auch weit bringen, an Besitz von Lende und Schinken kommt man auch dank des Vitamin B, nach dem Haarwaschen mit damaligen Shampoos kann man kahl werden, etc. Im Hintergrund dieser verrückten Welt wird ein neues Phänomen gezeigt, nämlich das Etablieren einer neuen Tradition.
Aus heutiger Sicht besitz dieser Film, der mit heftigem Augenzwinkern die teilweise absurdesten polnischen Realien der frühen 80-er Jahre karikiert und widerspiegelt, einen Kultstatus.