Review

Wer kennt ihn nicht, den zeitgenössischen Urvater des Zombiefilms, welcher im MOMA in New York als Exponat zu bestaunen ist?

„Night of the living dead“

Romeros filmgewordene Horrorvision der Untoten menschenfleischfressenden Horden in nostalgischem Schwarz / Weiß, echauffiert heutzutage niemanden mehr und die FSK zeigt sich auch für die Uncut gerne bereit, eine 16er Freigabe barmherzig zu vergeben.

Wie es mit guten Filmen so ist werden sie gerne erneut verfilmt, oftmals mit der banalen aber naheliegenden Argumentation, eine Hommage an den Ursprungsfilm zu sein. So dachte auch Tom Savini, der für seine einschlägigen Effekte im einschlägigen Genrefilm berühmt berüchtigt ist, in Kooperation und mit freundlicher Genehmigung vom Altmeister Romero höchstpersönlich, den Terrorstreifen der 68er Generation neu aufzulegen.

Plottechnisch wird sich stringent am Original gehalten und Szenisch geschieht ähnliches nur in leicht abgeschwächter Form!

Tom Savini bringt Farbe ins Spiel und das nicht nur bedingt durch „Techincolor“ und Co. . Trotz der nahezu identischen Reinszenierung von Romeros Klassiker, kann Savini mit seiner maskentechnischen Begabung effektiv Punkten. Vom Flair des Ursprungfilms kommt trotz Farbfernsehen noch viel rüber und das ist wahrlich nicht einfach! Maßgeblich für das Gelingen der Atmosphäre tragen die guten Sets und die brillianten Hauptdarsteller Tony Todd und Patricia Tallman bei. Beide sind genial mimisch expressiv und beweisen für diesen Filmsektor eine deutliche Überqualifizierung.
Effektgott Savini geizt in „Night of the living dead“ nicht mit seinen Fähigkeiten und versetzt den Zuschauer in Angst und Schrecken.


Fazit:
Ein Zombiefilm, der ein Muss für jeden geneigten Zuschauer ist. Remake hin oder her- ein dem Original ebenwürdiger Film!
Wahrlich ein Hommage an das Original von Romero!

9 Punkte, da das Original nun mal Original ist.

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