Review

Hat man am Anfang noch den Eindruck, es würde sich hier um eine nette Liebekomödie handeln, schwindet diese Impression im weiteren Verlauf, und vor allem am Ende, dahin. Geboten wird ein Drama, welches, für Hollywood eigentlich untypisch, ohne "Happy End" auskommen muss. Die Leistungen der Schauspieler sind im Großen und Ganzen gut (hervorragend hier der junge Trevor (Haley Joel Osment)) und der Film wirkt, bis auf das Ende, nie kitschig. Die Erzählung mehrerer kleiner Geschichten neben der Hauptgeschichte (welche aber immer in Relation zu dieser stehen und auch nicht unwichtig sind) wirkt auch nicht aufdringlich, und die Zusammenfürhrung ist meines Erachtens zum Schluss recht gut gelungen.

Der Schluss ist jedoch das große Manko des Filmes. War es nur der Wille von Mimi Leder, gegen den Strom fliessen zu wollen, oder war dies so beabsichtigt? Es kam für mich so unerwartet, dass es fast wie ein Schlag ins Gesicht wirkte. Der in Kitsch ersinkende Abspann tut dann nur noch sein Übriges dazu. Gut, es ist so, aber es ist ärgerlich. Deshalb habe ich dem Film einen Punkt Abzug gegeben, da diese Handlung so gar nicht in das Gesamtbild des Filmes passen mag.

Was bleibt, ist ein nettes Liebesdrama mit absurden Schluss, welches, bei mir jedenfalls, im Gesamtbild einen positiven Eindruck hinterlassen hat.

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