... Klaviervirtuose Florian Mayr, mit Y, Unterricht im Hause des Konsul Burmeester. Dummerweise ist Thekla, die hübsche Tochter des Hauses so untalentiert, dass er ihr eines Tages einen Klaps auf die Hände gibt. Tja, das war es dann mit dem Einkommen als Klavierlehrer. Sein Nachfolger, der Aufschneider Kusjmitsch von Prschitschkin, ist mehr an der Heirat mit Thekla interessiert, sieht diese doch gut aus und gehört vor allem einer reichen Familie an. Thekla allerdings findet Kusjmitsch ausgesprochen unausstehlich, ganz im Gegensatz zur Mama, die schnell Hochzeitspläne zwischen den beiden schmiedet. Dabei ist Thekla doch so schrecklich in den Florian Mayr, mit Y, verliebt …
Der macht mittlerweile die Bekanntschaft mit Ilonka Badacz, ihres Zeichens Meisterschülerin bei Franz Liszt, und bekommt dadurch die Möglichkeit, im Hause Tockenburg dem großen Meister vorspielen zu dürfen. Dumm nur, dass es statt eines Klavierkonzertes von Mayr einen Satz heiße Ohren für Kusjmitsch gibt: Dieser und Florian prügeln sich nämlich, weswegen die Sache mit dem Klaviererfolg erst mal gegessen ist. Ilonka Badacz aber hat sich in den Florian verknallt und schafft es doch irgendwie, dass der Schüler (und Sekretär) bei Meister Liszt wird. Wo eines Tages auch wieder Kusjmitsch auftaucht, die Noten für die Hochzeit mit Thekla vor sich her tragend. Eigentlich, ja eigentlich will der Florian ja die Thekla, und eigentlich will die Thekla ja nur den Florian. Aber sie sind halt beide so stolz. Und Theklas Mutter ist so stur. Und die Ilonka … Und der Meister Liszt … Ach, wenn halt nur die Musik nicht wär‘ …