Eine seltsame Mischung aus Thriller und blutigem Horrorfilm. Das, was erzählt wird, ist makaber und böse, seine Schilderung in einer Atmorphäre zwischen unterschwellig bedrohlich und friedvollem Kleinstadtidyll schwankend. Dabei finden wir in dieser Geschichte sowohl Ausflüge in den Splatter mit Kettensäge, abgetrennten Gliedmaßen und offenen Gedärmen, als auch Anflüge von Slapstick-Humor in Form zweier Dorfpolizisten. So richtig harmonieren mögen diese Aspekte aber nicht. Sicher war es Wes Craven damals ein Anliegen, Horror visuell auf eine vorher noch nie dagewesene, extremere Weise zu zeigen und zu schockieren. Der angesprochene Humor kann da immerhin gut als Puffer für die filmische Umsetzung des harten Stoffs dienen, auch wenn das mitunter geschmacklose wirkt.