Review

In diesem Film ist alles enthalten, was einem den Tag verderben kann: Folterei, Mord, Entweidungen, Erniedrigung. Und alles manchmal so lustig dargestellt, als ginge es hier um einen Urlaubsfilm. So beginnt der Film mit einer Eingangsmusik, die an eine Komoedie erinnert. Es geht um eine Bande von drei Kriminellen, die erst zwei Maedchen erniedrigen und dann bestialisch ermorden und anschliessend sich bei der Familie von einem der Maedchen niederlassen und dort uebernachten. Ein Amulett fuehrt den Vater auf die Idee, dass seine Tochter von dem Gesindel getoetet wurde, und ein Rachefeldzug beginnt, dies unter Zuhilfenahme einer Kettensaege, Kastration beim Fellatio und anderer Einfaelle. Nun hoert sich dies schlimmer an, als es ist: Die Kastration zeigt nichts, nur den sich hin und her bewegenden Mund der Mutter. Die Kettensaegenszene ist bei ASTRO wahrscheinlich geschnitten und auch eine Hardcoreszene fehlt. Dennoch ist der Film geeignet, einem Zuschauer ein unwohles Gefuehl in der Magengegend zu erzeugen.
Aber: es ist und bleibt ein B-Movie nach der Art "Ein Mann sieht Rot". Schauspielerisch wird nichts geboten , der Sheriff wird von einem voellig abgehalfterten alten Opa verkoerpert, der bei ALDI seine Schauspieler-ausbildung erhalten hat. Ansonsten ist "Last House" nur brutal, aber seine Message kommt, sofern sie besteht, nicht rueber. Ausser der Freude, dass das Gesindel am Ende des Films tot ist, aber deren Abgang war nicht brutal genug. Ansonsten: mal ansehen, weil man ihn gesehen haben sollte als Horrorfan. Aber ein zweites Mal?
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