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Alles soll bei dem jungen Paar neu werden: Das Leben, die Liebe das Heim - und die Nachbarn. Doch diese hegen ein mystisches Geheimnis um eine erschreckend leise Geschichte, die sich schon vor 80 Jahren ereignete. Mehr noch, die gesamte Umgebung scheint besessen von diesem Thema. Langsam schleicht sich das unsichtbare Unheil auch in das Leben der jungen Leute, er wird mit in den Bann der dunklen Sage gezogen. Für die junge Frau öffnet sich mehr und mehr das Tor zur Hölle, geisterhafte Ereignisse offenbaren bald den wahren Hintergrund der grausamen Wirklichkeit - die Sanduhr des Schreckens läuft und läuft und läuft.

Es ist nicht wirklich verwunderlich das Ghosts of Edendale auf so beinahe jeder x-Filme auf y-DVDs Sammlung vertreten ist, denn mehr als 3,50 Euros für die Rechteverwertung kann diese Low Budget nicht wirklich gekostet haben. das soll jetzt aber nicht heißen das noname Produktionen jetzt per se nichts taugen, aber das sichtbar günstige Equipment und auch die überschaubaren darstellerischen Leistungen fallen doch schnell ins Auge und trüben fast automatisch den Genuß.
Auch wenn wir uns hier vergleichsweise in der Moderne von LA bewegen, gibt es doch eher die traditionelle Spukhausnummer geboten. Ein junges Paar zieht ein, die Nachbarn sind betont hilfsbereit und freundlich, was eh schon einmal verdächtig wirkt (könnte natürlich auch ein wenig der schwachen und betonungsarmen Synchro geschuldet sein) und wir dürfen gefühlte Ewigkeiten den Einzug bewundern. Großes Tempo ist jedenfalls nicht die Sache des Films.
Als sie nach einem Modelauftrag von der Ostküste zurückkehrt, wird dann noch ein wenig Shining kopiert, denn ihr Partner Kevin entfernt sich zusehends von ihr ohne jede Erklärung. So begleiten wir Rachel, die auch dann brav die üblichen Erscheinungen hat, wie ein seltsames Kind im Schrank und natürlich liegt auch noch ein altes Geheimnis über Edendale.
Mehr als die altbekannten Elemente fielen den Machern auch nicht ein. Mann arbeitet sich durch das bekannte Grusel-ABC, ohne wesentliche eigene Beiträge zu leisten. Auch die Horror Freunde werden hier kaum glücklich werden, denn auch in Sachen Blut und Gewalt zeigt man sich doch mit sehr vornehmer Zurückhaltung. Ich denke mal bestenfalls Mystery-Allesgucker könnten hier einen Blick drauf werfen, aber sonst kann man den Spuk getrost auslassen.
3/10

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