"Rocky" für Teenager
Als Regiesseur John G. Avildson Mitte der 70er Jahre "Rocky" inszenierte, begründete er damit nicht nur die Weltkarriere von Sylvester Stallone. Gleichzeitig entwarf er ein dramaturgisches Konzept, das zahlreiche Nachahmer fand.
Der Regiesseur, der am häufigsten und erfolgreichsten John G. Avildson zitierte, ist er selbst. Mit "Karate Kid" blieb er seinem Erfolgsrezept aus "Rocky" treu und landete einen weiteren kommerziellen Welterfolg, dem bislang drei Sequels folgten.
Im Mittelpunkt des Films steht der junge Daniel LaRusso (Ralph Macchio), welcher zusammen mit seiner Mutter von Kalifornien nach New Jersey zieht. Kaum etwas eingelebt in den neuen vier Wänden, kassiert Daniel mächtig Prügel weil er sich in einen Streit einmischt. Um sich in Zukunft wehren zu können, nimmt er bei dem Hausmeister Miyagi (Pat Morita) Karate-Unterricht und wird somit in die Geheimnisse der Kampfkunst eingewiesen...
"Karate Kid" gehört einfach zum Pflichtprogramm eines jeden Jugendlichen. Die Handkanten-Variante von "Rocky" richtet sich ganz nach altem Rezept: Der talentierte Amateur entwickelt sich im Laufe des Films zum Professionellen, der auf dem Weg zur Spitzenklasse eine herbe Niederlage einstecken muss, im furiosen Finalkampf dann seinen Widersacher aber doch noch niederstreckt.
Fazit: Toller Streifen mit sympathischen Darstellern, der mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist, aber nichts von seinem 80er Jahre Charme verloren hat.