The Woods hat mich nicht vollends überzeugen können!
Die Schauspieler agieren entsprechend nuancenlos in den Begrenzungen ihrer Rollen.
Keine Figur sticht besonders heraus.
Nicht mal die Hauptdarstellerin ist da eine starke Stütze in der arg konstruierten und ideenreich abgekupferten Storyline.
Von wirklichen Schocks und nachhaltigem Grauen fehlt jede Spur.
Dafür gibt es minutenlangen Leerlauf und immer wieder nervende Mobbingszenen innerhalb des Internats ("Feuermuschi, Feuermuschi").
Spezialeffekte gesellen sich dann am Ende hinzu - einige ausgewählte und gut in Szene gesetzte.
Letztendlich fließt sogar ein wenig Blut, da eine Axt ausgepackt wird.
Aber so richtig packen, konnte mich das Geschehen nicht wirklich.
Fazit:
Man sollte unbedarft an den Film herangehen und nicht zuviel erwarten.
Eigentlich ist es mehr ein Teenager-Drama als ein Horrorfilm im klassischen Sinne.
Die Mysteryatmo will nicht so recht zünden, und das ist das größte Manko.
Wer Thrill erwartet, ist im falschen Film gelandet.
Wer allerdings einen Zwischendurchhappen (ohne Salz!) genießen möchte, kann hier ein, zwei Bissen nehmen.
Eingefleischte Genre-Kenner sind allerdings mit The Woods auf dem "Holzweg" gelandet.