Alle Kurzkommentare


5

Netter kleiner Giallo, der als Proto-Slasher betrachtet werden kann. Es ist zwar kein HALLOWEEN oder FREITAG DER 13., aber es wird hier im Nachhinein überdeutlich, wohin die Reise im Genre dank solcher Beiträge gehen sollte. Der Gehalt an Blut und Titten ist durchschnittlich für diese Art von Film, zumindest in der Uncut-Fassung. Strangulationen mit Seidenhalstüchern und ein wenig Abstechen mit dem Messer waren schon damals nichts Neues mehr - genau wie das Mädcheninternat voll potentieller Opfer. Nur der zwischen einem Auto und einer Wand befindliche Kopf, der zerquetscht wird, sticht heraus. Allzu viel Spannung darf man sich auch nicht hiervon versprechen, denn dazu ist die dünne Handlung zu zerpflückt. Es können außerdem noch so viele falsche Verdächtige präsentiert werden, doch am Ende kommt eh alles anders... und macht wenig Sinn.

5

Schwacher Erotik Thriller, der kaum Spanung bietet, erst in den letzten 20 Minuten gibt es ein Katz und Maus Spiel im Haus, doch bis dorthin ist langeweile angesagt. Die Gewaltszenen können nie überzeugen, da sie für heutige Verhältinisse zu unrealistisch bis amateurhaft rüberkommen. Sei es die gelbe Haut der Puppen oder das man bei manchen Szenen, die Puppen in Nahaufnahme sieht und da muss man schon fast lachen, denn diese "Effekte" sind miserabel. Das Italien von damals mit seinen engen Gassen oder die Nacktheit im Film sind das einzige Plus, was jemanden bei der Stange halten kann.

8

Torso - die lfd. No. 1 aus der Giallo-Serie vom Kultlabel X-Rated. Ein irrer Killer tötet Kunststudenten und vor allem -Studentinnen und zersägt hinterher die meisten Leichen. Was sich nach einem deftigen Gemetzel anhört, ist in der Hauptsache ein gut inszinierter Thriller mit dem typischen italienischen Flair der 70er. Dazu gibts einen Schuß Erotik. Die teilweise recht blutigen Mordszenen werden nur sehr kurz gezeigt, sind für das Alter des Films aber heftig und keinesfalls billig. Die Verfolgungsszene im Wald mit anschließendem Mord erinnert an spätere "Freitag der 13."-Filme. Die Kameraeinstellungen wechseln oft, ebenso die Schnittfolgen, was den Film, wenn es zur Sache geht, auszeichnet. Einziges Manko sind für mich zeitweise Passagen ohne rechte Spannung und das relativ vorhersehbare Ende. Insgesamt jedoch eine lohnende Anschaffung.

4

Über weite Strecken langweiliger Slasher, der immerhin recht routiniert umgesetzt wurde und auch einige Goreszenen zu bieten hat. Als wirklich störend empfand ich zudem die viel zu zahlreichen und gleichermaßen sinnfreien wie harmlosen Nacktszenen, die beinahe so wirken als wollten sie vom äußerst mittelmäßigen Rest des Filmes ablenken. Gleiches gilt eigenltich auch für die Mordszenen, nur daß diese zudem noch arg billig daherkommen. So kommt es, daß der geneigte Slasherfreund 90 Minuten einer langweiligen und uninspirierten Story folgt und eigentlich nur den Abspann herbeisehnt. Gerade mal eine einzige Szene würde ich als sehenswert einstufen: Der Mord im Sumpf - der optisch und stilistisch durchaus gelungen ist. Ansonsten herrscht hier tote Hose.... Bloss nicht vom reißerischen Titel blenden lassen!

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