Review

"Meine Frau, ihre Schwiegereltern und Ich" setzt die Geschichte um Gaylord Focker fort. Die Story ist nicht sehr umfangreich und oft fühlt man sich an den ersten Teil erinnert. Auch bei den Gags hat der Streifen gewaltig nachgelassen. Hin und wieder hat er zwar ein paar Lacher zu bieten, aber leider sind diese nur sehr spärlich im Film verteilt.

Was den Film wirklich rettet sind die Schauspieler. Robert de Niro als misstrauischer Schwiegervater spielt seine Rolle wieder brilliant. Ben Stiller als Gaylord nimmt sich dieses Mal etwas zurück, kann aber ebenfalls überzeugen. Ein echter Gewinn für den Film sind die Eltern von Gaylord. Diese werden von Dustin Hoffman und Barbra Streisand gespielt. Ihre Charaktere sind völlig anders, als die des Schwiegervaters Jack. Sie reden sehr freizügig über Sex oder diverse peinliche Erlebnisse ihres Sohnes. Auch wenn das Script recht schwach ist, kann man dem Streifen auf Grund dieser Topbesetzung einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen.

Erwähnenswert ist auch noch das kleine Kind, welches gerade Sprechen lernt (im Film sagt es immer nur ein Wort) und für ein paar turbulente Situationen sorgt. Im Abspann kann man dann noch Jack beim Begutachten einiger heimlicher Aufnahmen zusehen, die recht lustig geraten sind. "Meine Frau..." ist zwar nicht der Brüller und verspricht im Trailer mehr, als er dann hält, trotzdem ist er für Fans des ersten Teils immer noch sehenswert.

Eine Anmerkung zum Schluss: Die Altersfreigabe ab 6 halte ich aus zweierlei Gründen für übertrieben: Viele Sachen werden von Kindern sicher noch nicht verstanden und daher dürfte dieser Streifen für diese Altersklasse nicht sonderlich unterhaltend sein. Außerem wird recht häufig über Sex gesprochen, wer sich also im Nachhinein scheut, diverse Fragen zu diesem Thema zu beantworten, sollte seine Kinder eher nicht in diesen Film gehen lassen.
noch 6 Punkte

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