Es ist kaum zu fassen,aber dieser Film kostete Regisseur Theo van Gogh das Leben.Ein muslimischer Fanatiker ermordete ihn auf offener Straße.Wie wenig ein Menschenleben für diese Fanatiker wert ist ,wie wenig humanistische Ideale für radikale Muslime zählen,ist auch ein Thema von "Submission-part 1".
Ein junges Mädchen schildert in einem Stoßgebet zu Allah die Unerträglichkeit ihres Daseins.Zur Heirat gezwungen, vergewaltigt und gedemütigt.11 Minuten Monolog,vorgetragen von einer verschleierten Frau,deren Körper bemalt ist von frauenfeindlichen Sprüchen aus dem Koran.Ein provozierender Film,teilweise geschnitten wie ein Videoclip,sicher einseitig ,aber so sollte ein filmisches Pamphlet ja auch sein.Die verschiedenen Spielarten der Unterdrückung der Frau im Islam sind nicht von der Hand zu weisen.Die Drehbuchautorin Ayaan Hirsi Ali hat selbst die Zwangsheirat erlebt und stand schon vor dem Mord an van Gogh unter Polizeischutz.Auch ihr wurde mehrfach mit Ermordung gedroht."Submission part 1" regt zur Diskussion an.Inwieweit kann es überhaupt ein multikulturelles Zusammenleben mit Islamisten geben.Oder anders ausgedrückt,können wir in einem offenen Europa zusehen,daß Menschen aufgrund von religiösem Fanatismus unterdrückt werden?Allein für diese mutige Fragestellung gibt´s von mir 10 Punkte.