Theo van Gogh machte Schlagzeilen – nicht zuletzt weil er für diesen mutigen und schonungslosen Beitrag sein Leben lassen musste.
Eine verhüllte junge Frau,wir sehen nur ihre Augen,ihr Körper ist mit Versen des Koran übersäht.Sie glaubt an ihre Religion,doch dass was Fanatisten mit ihr anstellten,wird schonungslos erzählt.
Die junge Frau wird erniedrigt,gefoltert und vergewaltigt.Unumwunden erzählt sie von ihren schrecklichen Erlebnissen innerhalb eines menschenverachtenden Systems.
Dieser Film sollte zum Nachdenken anregen – nicht um aus Verdrehern des Glaubens gute Menschen zu machen,sondern vielmehr um auf Missstände hinzuweisen.
Den erhobenen Zeigefinger und die Bedrohung des Glaubens haben offensichtlich nur die Attentäter van Gogh´s gesehen,denn der Streifen ist zwar mutig,aber auch authentisch und realitätsbezogen inszeniert worden.Provokant aber glaubhaft.
Autorin Ayaan Hirsi Ali wollte nur auf Missstände hinweisen,aber auch sie musste vor extremen Glaubensvertretern geschützt werden.
Schockierend,provokant aber gerechtfertigt scheint dieser kurze Streifen im Nachhinein,der viele Leute zum Nachdenken angeregt hat und somit auf jeden Fall seine Berechtigung findet.
8 von 10 Punkten