In den 70er und 80er Jahren standen Zombiefilme sowie Kannibalenstreifen in Italien hoch im Kurs, Jahr für Jahr kam ein neuer Film mit einer dieser Thematiken auf den Markt.
"Asphalt Kannibalen", der im Jahr 1980 entstanden ist, vermischt diese beiden Themen bis zu einem gewissen Punkt.
Der Vietnam Veteran Norman Hopper ( John Saxon) wird von furchtbaren Flashbacks geplagt, welche ihm Nacht für Nacht den Schlaf rauben. Immer wieder träumt er davon wie er damals vom Soldaten Charles Bukovski gebissen wurde. Als Charles nach Jahren aus der Psychiatrie entlassen wird, will sich dieser mit Hopper treffen, der lehnt jedoch ab. Doch Charles ist keineswegs geheilt, denn schon bald bekommt er wieder Lust auf den Geschmack von menschlichem Fleisch.... Doch als wäre das noch nicht genug, scheinen seine Bisse infektiös zu sein und so verwandeln sich die von ihm gebissenen nach und nach in Kannibalen.
Von der ersten Minute des Films merkt man, das man es hier ganz klar mit einem Film zu tun hat, welcher aus Italien stammt. Der durchdringliche Soundtrack erinnert nicht selten an andere Streifen und kommt recht atmosphärisch daher. Darstellerisch eher mittelklassig, schafft es der Film leider nicht wirklich zu überzeugen.
Der Spannungsbogen ist zu lasch und einige Längen ziehen den Film etwas zu sehr. Splattertechnisch schwankend, sind einige der Effekte zwar solide inszeniert, dennoch wird man damit wohl kaum noch jemanden schocken.
Fazit:
Einmal ansehen hat mir auf jedenfall gereicht, auch wenn die Grundidee recht interessant ist, bietet der Film aber leider zu wenig um ihn einer erneuten Sichtung zu unterziehen.
Für den guten Soundtrack, die nette Idee und das Mitwirken von John Saxon gibts knappe 4 Punkte.