Alle Kurzkommentare


7

Ein flotter Menschenfresserhorror, der sich nicht nur durch seinen urbanen Handlungsort von sämtlichen anderen Italo-Kannibalenfilmen absondert, aber es geht auch mal ohne schmatzende Vertreter irgendeines Naturvolkes und fast ganz ohne Dschungel, denn der splattrige Heuler kann mit genügend gorigen Fress-Akten sein Publikum verzücken. Die grüne Hölle wurde halt mal gegen die Psychohölle des Vietnamtraumas ausgetauscht. Dennoch sollte man bei so einem reißerischen Werk keine tiefgründige Aufarbeitung eines so heiklen Themas erwarten, auch wenn mit Giovanni Lombardo Radice (a.k.a. John Morghen) ein passender und fähiger Darsteller für die Rolle des austickenden Soziopathen gefunden wurde. Auch Saxon macht seine Sache sehr gut. Fernerhin verfügt dieses blutige Schmankerl, dessen Story wilde Kapriolen schlägt, über eine sehr gefällige 80er Synthiepop Musikuntermalung.

5

Ich finde es gar nicht so einfach, diesen Film zu "bewerten". Die Story ist nicht so toll. Den Soundtrack finde ich sehr schwach. Noch schlimmer: In der ersten Stunde kann man die Gore-Effekte an einer Hand abzählen,dafür gibt es diverse langweilige Passagen. Einige der (wenigen) blutigen Szenen wurden zudem sehr schlecht umgesetzt... Trotzdem nicht uninteressant. 5 von 10 Punkten

6

Vom Urwald in die Großstadt. Die Kannibalenwelle war schon ziemlich ausgelutscht als der Film erschien. Durch ein Virus werden Soldaten in Vietnam zu Kannibalen und alle die die von denen angeknabbert werden, bekommen ebenfalls das Bedürfnis auf Menschenfleisch. Zurück in Amerika setzen sie ihr Treiben fort. So richtig warm werde ich mit dem Film nicht. Es fehlt an Spannung und die wenigen Gore FX sind über den Film verteilt und nicht wirklich gut, so dass es ein Splatterherz nicht wirklich erfreuen kann. Also man kann ihn sich schon anschauen, aber einmal reicht. Irgendwie absoluter Durchschnitt und schlechter. Die Dr.Dressler DVD ist qualitativ viel besser als die Red Edition. 5/10

6

Antonio Margheritis "Asphalt-Kannibalen" holt die sattsam bekannte Kannibalen-Thematik aus den Urwäldern und verlegt sie in die Großstadt. Daher und aufgrund der Tatsache, dass sich der Kannibalismus im Film per Virus überträgt, erinnert das Ganze auch weniger an Genre-Verwandte wie "Die Rache der Kannibalen", sondern vielmehr an Zombiefilme à la Romero. Die blutige Shoot-Out-Action sowie das nihilistisch-offene Ende von "Asphalt-Kannibalen" hätten ohne weiteres dessen Untoten-Trilogie entsprungen sein können. Insgesamt ist "Asphalt-Kannibalen" ein ebenso versiert inszenierter wie unappetitlicher Film, der auch dank Hauptdarsteller John Saxon gut unterhält. Mehr aber auch nicht.

5

"Asphaltkannibalen" ist eine absolute Trash-Granate. Ein schlampig und rücksichtslos gedrehter Flicken, welcher auf das amerikanische Trauma Vietnam anspielt. Die Schauspieler agieren absolut stümperhaft und billig. John Saxon scheint der einzige zu sein, der sich noch irgendwie positiv aus der Masse hervorhebt. Die Special FX sind zwar etwas dürftig, d.h. sie wurden im ganzen Film in unregelmäßig großen Abständen verstreut, sie sind aber doch schon recht hart und durchaus ansehnlich, werden aber in erster Linie nicht den Hunger des Splatterfetischisten stillen, dafür sind diese Effekte zu happig und sparsam eingesetzt worden. Ein Leckerbissen für Trash-Fans!

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