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Eine low- budget- Produktion, die es in sich hat. Blair Witch Project ist ein Film, der sich ins Gedächtnis brennt. Es muss ein solches Erlebnis gewesen sein, sich diesen Film im Kino angeschaut zu haben (habe ich leider nicht), denn der Film über die Hexe von Burkittsville, die im Blairwald ihr Unwesen treibt, unterhält sehr gut. Inhalt: Drei Studenten wollen über ein Wochenende im Blairwald einen Dokumentationsfilm über die Legende der Hexe von Blair drehen und begeben sich in den Blairwald. Im Wald die Orientierung schließlich verloren zu haben, bemerken sie, dass etwas sie verfolgt und hinter ihnen her ist. Als einer von ihnen verschwindet ist ihr Schicksal besiegelt.
Mit dieser Story haben Eduardo Sanchez und Daniel Myrick einen Thriller geschaffen, der trotz seiner billigen Machart dennoch sehr spannend ist. Jedoch fängt der Film erst einmal ohne unheimliche Atmosphäre und ohne Spannung an. Dies wird erst im Laufe des Films aufgebaut. Die Situationsabläufe zwischen den drei Hauptpersonen sind sehr realistisch dargestellt und so fiebert man mit. Spannung kommt erst in den letzten fünf Minuten allerdings auf. Der Mittelteil ist sehr langatmig und es dauert schon sehr lange, bis etwas passiert. Solange muss der Zuschauer sich erst einmal gedulden und sich die Dialoge der Hauptpersonen reinziehen. Jedoch ist der Schluss das Beste am Film und hat eine solche Spannung, die den Zuschauer an nichts Anderes mehr denken lässt. Daniel Myrick und Eduardo Sanchez haben bewiesen, dass jeder, der einen Cam- Corder oder irgendeine andere Art von Kamera hat, einen Thriller drehen kann. Dieser dürfte der wohl berühmteste Amateurfilm aller Zeiten sein. Leider war die Fortsetzung absoluter Mist.
Fazit: Etwas langatmiger Thriller, der leider erst in den letzten paar Minuten zur Geltung kommt. 7/10 Punkte.

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