Review

Der Film besteht fast ausschließlich aus dem Filmmaterial, das angeblich von drei vermissten Dokumentarfilmern stammt, die dieses kurz vor ihrem unerklärlichen Verschwinden während der Arbeit an einer Dokumentation über die Hexe von Blair gedreht haben.

Wer entspannt einen Film anschauen möchte, sollte lieber auf "Blair Witch Project" verzichten. Man wird mit extrem verwackelten, unterbelichteten und unscharfen Bildern konfrontiert, die bei einigen Leuten Kopfschmerzen verursachen. Aber gerade diese Bilder machen den Film so authentisch. Alleine die Vorstellung einer vergleichbaren Situation, sich in einem unbekannten Wald verlaufen zu haben, macht angst. Dazu kommt noch die Präsenz von Irgendwem/Irgendwas, den/was man nicht zu Gesicht kriegt, sondern nur mittelbar hört und sieht. All das sorgt beim Ansehen für Unbehagen.
Man sieht alles aus der Sicht der verzweifelten Beteiligten; die ganze Angst, Streitigkeiten, Entsetzen, Panik. Die drei Darsteller machen ihre Sache absolut super. Man hat nicht den Eindruck, Schauspielern zuzusehen; man glaubt fast wirklich, man sieht authentisches Filmmaterial.

Der ganze Film ist richtig spannend, und das Ende topt diese Spannung fast ins Unerträgliche. Beim ersten Mal ansehen wird der Puls unweigerlich um einiges zulegen. Schade ist eigentlich nur, dass es nicht zu einer Auflösung kommt, sondern es noch eine (viel schlechtere) Fortsetzung nach sich gezogen hat.

Fazit: Low-Budget-Film mit passender Kameraführung und perfektem Marketing, der unter die Haut geht. Absolut empfehlenswert.

Details
Ähnliche Filme