Review

Trotz des hohen Produktionsaustoßes schafft es NU IMAGE nur selten, einen durchschnittlichen guten Film hervorzubringen. „Octopus“ ist einer dieser Außnahmen, der Mix aus Tier-Horror und Action überzeugt mit guten 3D-Effekten und anständiger Action.

Die Story von Boaz Davidson ist gar nicht übel, der Film beginnt mit reichlich Action in der Innenstadt von Sofia. Ein Terrorist jagt erst die amerikanische Botschaft und dann ein Auto in die Luft, ehe er dann von einem Agenten gestoppt wird. Dieser soll den Terroristen per U-Boot in die USA bringen. Doch das „Meeresungeheuer“ hat was dagegen ...

Es dauert zwar gute 30 Minuten, bis unser „Hauptdarsteller“ das erste Mal auftaucht, dann aber richtig. Das U-Boot geht nach dem Angriff des Octopus auf Grund und ist fast komplett zerstört. Nachdem sich der Gefangene befreien konnte, versuchen die Überlebenden herauszufinden, was die Ursache für das Desaster ist.
Die wirklich spannende Story lässt zwar nach dem furiosen Start etwas nach, kann zum Ende jedoch nochmal anziehen. Die Action an und außer Bord kann sich sehen lassen und ist erste Sahne, auch das U-Boot und der Octopus werden mit ausgereiften Effekten realitätsnah dargestellt.

Die Darsteller schlagen sich wacker durch den Plot, die Regie kann mit ein paar netten Ideen aufwarten. Die Actionszenen sind toll gefilmt und mit mehreren Kameras aufgefangen, sodass die Explosionen nicht ihren Reiz verlieren. Lob für den Kameramann.
Der Film wurde wie so viele NuImage-Produktionen in Bulgarien gefilmt. Dies ist kein Nachteil, denn es sind nette Locations.

Fazit:
Spannender Unterwasser-Trip mit sehr ordentlicher Action und guten Effekten. Die Story ist okay, lässt aber im Laufe des Films nach. Auch die Darsteller sind annehmbar, alles in allem ein ansehnlicher B-Horror.

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