Während der Kuba-Krise versuchten die Russen biologische Waffen mit per U-Boot nach Kuba zu bringen, doch die Amerikaner versenkten das Schiff, wodurch die gefährlichen Chemikalien ausdrangen, doch bis heute wurde das Schiff nicht gefunden. Dem CIA-Analytiker Agent John Turner ist es gelungen, den Terroristen Milo Gorack zu verhaften. Um Befreiungsanschlägen zu entgehen wird er mit dem U-Boot nach Amerika gebracht. Doch die Fahrt kreuzt die Gewässer, wo einst das russische U-Boot zerstört wurde.
Wäre anfangs nicht der Filmtitel eingeblendet worden, könnte man meinen sich hier in einem Politthriller zu befinden. Da geht erstmal ein Russki Uboot baden, das beim Aufprall atomares Zeug, was für Fidel als Geburtsgeschenk dienen sollte, dann wird die US Botschaft ausgebombt und bei der CIA seltsame Pläne geschmiedet. Ich möchte hier anmerken das für eine Klitsche, wie Nu Image, die Action hier dermaßen kompetent (Explosion der Botschaft, Verfolgungsjagd) gefilmt wurde, das ich ernstlich fragen möchte, ob die Szenen wirklich für diesen Film ursprünglich entstanden sind.
Bis unser Oktopode das erste Mal kurz seine Saugnäpfe zeigt ist ne halbe Stunde rum und wirklich oft zeigt er sich in diesem Film auch nicht. Bis dahin lernen wir erst mal unser Heldenduo kennen, aber mal ehrlich, ich habe selten nutzlosere, farblosere und untalentiertere Menschen die sich Schauspieler nennen erlebt. Unser toller CIA Laufbursche Turner hatte vorher viermal die glasklare Gelegenheit den Top Terroristen zu erledigen und auch unsere tapfere Meeresbiologin ist hauptsachlich damit beschäftigt in mehreren Einstellungen ihre Dessousschublade zu präsentieren. So stelle ich mir wirklich Menschen vor, denen ich mein Schicksal in die Hand legen möchte.
Loben möchte ich dafür den besten Darsteller in diesem Film, nämlich Herrn Oktopus. Seine Vorteile, er spricht nicht und für einen einfachel Tierhobel der C-Klasse sieht er wirklich gut aus, da sind schon viel üblere CGI-Ausdünstungen über den Bildschirm gekrochen.
Über die Story hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens, so viel Blödsinn in allen Bereichen, die sträflich dämlichen Pläne von CIA und der Terroristen, die Verabschiedung einfachster Elemente logischen Denkens speziell in den letzten 30 Minuten, muß man erstmal hinbekommen. Und dafür sage ich einfach nur Danke liebe Drehbuchautoren, ich habe mich mit jeder Minute mehr amüsiert über den inhaltlichen Stuß den ihr über uns Zuschauer ergossen habt. Allein schon wie lange die letzten drei Munten gedauert haben, die auf dem Timer der Bombe verblieben sind. Da bleibt locker noch Zeit ein trauriges Gespräch zu führen, von Bord des Kreuzfahrtschiffes zu gehen und mit einem Tauchgerät zum Kraken zu diven, einfach herrlich.
Ok, im Prinzip ist Octopus ziemlicher Schrott, aber wer ein gewissen Hang zum Trash hat, kann Spaß haben. Auch das Tempo ist angenehm hoch, Langeweile kommt sicher nicht auf, höchstens neue Momente um sich an die Stirn zu patschen. Weiter so Nu Image.
6/10