Review

Ein Cop Duo macht den Chef eines Drogenkartells in einer spektakulären Eröffnungssequenz dingfest. In der Folge fallen dessen Schergen in ein Bergdorf ein, machen die halbe Bevölkerung platt und nehmen den Rest als Geiseln, um den Boss freizupressen. Zufällig hat zu dem Zeitpunkt ein Komitee der National Sports Association (oder so ähnlich) den Bewohnern des Dorfes gerade einen Besuch abgestattet, darunter auch einer der Cops vom Anfang. Der kann sich vor den Kidnappern verstecken und nimmt den Kampf auf...
Die Geschichte von BORN TO FIGHT hält sich nicht mit einer langen Einleitung auf, sondern bietet von der ersten Minute an jede Menge Action - allerdings oft auch mit bitterem Beigeschmack, denn wenn unschuldige Dorfbewohner massakriert werden, kann nicht von unterhaltsamer 'Action' sprechen.
Wie erhofft, gibt es wirklich spektakuläre und krasse Stunts zu sehen, dazwischen aber auch viel Durchschnittskost - was angesichts der Menge der Action natürlich nicht verwundern darf. Beim teilweise sehr patriotischen Finale, dass sich quasi über die ganze zweite Filmhälfte erstreckt, darf jeder zurückschlagen: vom alten Mann über das kleine Mädchen bis hin zum Einbeinigen. Die Folge sind unzählige, für sich betrachtet jedoch recht kurze Kämpfe. Auch wenn hier immer wieder Highlights dabei sind, wären mir weniger, dafür aber ausführlichere Kämpfe lieber gewesen. Aber - um es nochmal zu sagen - es wird soviel geboten, dass Actionfreunde auf alle Fälle ihre Freude haben werden.
Vom Look versetzt einen der Film in die 80er zurück, irgendwo zwischen POLICE STORY, EASTERN CONDORS und FATAL VACATION - kein Hochglanz, eher erfrischend unstylisch für heutige Verhältnisse sozusagen...
Wer den Vergleich zu Ong Bak braucht: dort waren die einzelnen Kämpfe IMO besser und für mich damals eben auch etwas völlig Neues. Trotzdem ist BORN TO FIGHT ein Action-Highlight, das seinesgleichen sucht und bietet einige unglaubliche Stunts.

Details
Ähnliche Filme