Born to fight:
Naja, also hier muß ich eher sagen "Born zu schlecht schauspielern" oder "Born zu patriotistisch daher flennen und Flaggen schwingen ohne Sinn und verstand"!
Meine Güte, war das ein selten dämlicher Film. Mit absolut gesichtslosen Darstellern, die nur mäßig mit ihrer Kampfkunst überzeugen konnten.
Ich weiss, daß ich da den ein oder anderen ans Bein pinkeln werde, aber das muß mal ganz klar so gesagt werden.
Das einzige, womit die Leude diesen Film noch verkaufen können, ist die Aufschrift: "Von den Machern von ONG-BAK"!
ACHTUNG KUMPELS: KEIN VERGLEICH!
Wo Tony Jaa in beiden Filmen (Ong-Bak und Revenge) noch mit seinem: "Ich muß doch den Kopf/Elefanten zurückholen" Charme überzeugen konnte, kommen seine "Born to Fight" Kollegen, wie mittelmäßige Stuntmen rüber, die schnell mal was ablesen sollen, (wie: Wir müssen für unser Land kämpfen) um dann wieder jemanden aufs Fressbrett zu schlagen/treten!
Wenn diese Aktionen dann noch häufig und gut gemacht worden wären, wäre ja (fast) alles in Ordnung.
Doch leider wird man auch hier enttäuscht! Die Kampfaufnahmen sehen so aus, als ob der Regisseur versehentlich auf die Slowmotion Taste gedrückt hätte, die sich dann festgeklemmt hat!
Es gibt beinahe keine Schlag/Tritt Austausche, sondern immer nur eine Aktion (in SlowMo versteht sich) und das wars dann erstmal!
Was die sinnlose Brutalität den Kindern gegenüber soll, bleibt auch für den einzelnen zu beurteilen!
Fazit: (irgendwie cool mit dem Fazit)
Ein mehr als schlechter Martial-Arts Film (hüstel, hüstel), der nur von mir drei Punkte bekommt, weil von mir zwischendurch doch mal ein Boa zwischen meine zusammengepressten Lippen zum Vorschein trat!
(Meine Frau hat der Film übrigens angekotzt, obwohl sie genauso gerne Martial-Arts Filme mag wie ich)
ALSO BITTE ERST MAL ZUR VIDEOTHEK