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Der Gangster Thomas Murphy(Kevin Costner) überfällt mit vier Kumpels ein Casino in Las Vegas. Bei dem Coup geht aber etwas schief und die Gangster richten ein Blutbad im Casino an, in dessen Verlauf ein Gangster im Kugelhagel stirbt, mit der Beute können sich jedoch via Helikopter entkommen. Bei der Verteilung der Beute kommt es dann aber zu Schwierigkeiten und Murphy entledigt sich kurzerhand seiner drei übrigen Mitstreiter. Dummerweise hatte Michael(Kurt Russell) eine kugelsichere Weste an und konnte überleben.
Nach dem Coup hatte Michael schlauerweise noch die Beute ausgetauscht und will nun fliehen, jedoch zwingt ihn seine neuste "Bettbekanntschaft" Cybil sie und ihren Sohn mitzunehmen. Jedoch haben die drei jetzt Murphy und die Polizei am Hals und die Schlinge zieht sich enger.
Crime is King ist leider ein Film, der viel besser hätte sei können mit nur wenigen Änderungen. Die Geschichte an sich ist eigentlich in Ordnung, Costner spielt grandios den durchgeknallten "unehelichen Elvissohn" und läuft auch im passenden Look herum (grandios seine Koteletten)und Kurt Russell überzeugt auch als abgetakelter Exknacki. Das Gewaltlevel ist recht hoch und der Soundtrack auch sehr gut. Hauptproblem des Films ist aber das man das Potenzial einiger Schauspieler kaum bis gar nicht ausnutzte. Kevin Pollak(Die üblichen Verdächtigen) ist leider nur in einer Nebenrolle als Sheriff zu sehen, der den ganzen Film über kaum zum tragen kommt. Meistens sitzt er in seinem Büro und geht Murphys Akten durch oder versucht mit einem kaputten Feuerzeug eine zu rauchen. Diesen ansonsten genialen Schauspieler als knallharten Jäger zu sehen hätte dem Film gutgetanen, bzw in um einiges spannender gemacht.Im Gegensatz dazu wirkt die Rolle von Courtney Cox(Srceam 1-3) viel zu überdreht und sie beginnt spätestens nach einer Stunde einen zu Nerven, was eigentlich schade ist, da sie eigenlich spielen kann. Das schlimmste ist aber noch dieser unsägliche Bengel; ständig wiederspricht er, stiehlt fremdes Eigentum und nervt einfach den ganzen Film über. Warum diese Rolle unbedingt in den Film hineinmusste frag ich mich wirklich, da man sich mit im kaum identifizieren kann. Die Gangsterbande wurde mit Christian Slater(Name der Rose, True Romance) und David Arquette(Scream, Arac Attack) auch gut besetzt, aber anhand ihrer geringen Charaktereinführung merkt man sehr schnell das diese Figuren nicht langlebig sind. Das Ende des Film ist hingegen ein richtiger Kracher mit einem kurzen Auftritt von Ice-T, in dessen Verlauf auf alles geschossen wird was sich bewegt. Die Idee Costner als Elvis Vehikel herumlaufen zu lassen fand ich persönlich gut, wenn es auch teilweise etwas übertrieben dargestellt wird zb: Duell mit dem Streifencop. Außerdem versucht der Film Styleelement zu vereinen, was im aber stellenweise leider nicht gelingt.

Crime is King ist alles in allem ein leider nur solides Roadmovie, dessen Schwächen im Cast liegen und der auch etwas zu langen Spieldauer. Jedoch überzeugen Kurt Russell und Kevin Costner und beide liefern sich ein ansehliches und hartes Duell ab. Mit dem Weglassen von einzelnen Charakteren und dem ausbauen von anderen(Kevin Pollak) hätte man weitaus mehr erreichen können. Das Postive überwiegt in dem Film zwar, jedoch ist er leider nur solide.(6/10)

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