Der moderne wilde Westen auf 4 heißen Rädern erwartet Sie in einer turbulenten Filmkomödie voller Action und Witz. Wahnsinnige Automanöver mit heißen Schlitten, die mehr quer durch die Gegend rutschen und rammen als geradeaus fahren. Und alles dreht sich um die Karriere der Country-Band „Dixie and the Dancekings“, die von ihrem zu allen Untaten entschlossenen Manager W.W. nach oben gepuscht werden soll. (Covertext)
In Supertyp fand Burt Reynolds erstmals eine Rolle, die ihn quasi noch die restlichen 70er begleiten sollte und anschließend in den Schlitzohr Filmen perfektioniert wurde. Der ehrliche Kleinkriminelle mit dem charmanten Lächeln gepaart mit Südstaatenidylle, seinem Auto, wilden Verfolgungsjagden zu lustiger Country Musik und verfolgende Bullen, denen er die lange Nase zeigt. Hier ist das Setting aber noch in der Vergangenheit. Der Film spielt im Jahr 1957, natürlich auch noch mit der Musik, den Autos und Frisuren aus diesem Jahrzehnt, aber im Grunde unterscheidet sich kaum etwas von den sonstigen Highway Streifen oder meinetwegen auch von den Dukes of Hazzard County.
Hier lernt er zufällig, als mal wieder ein Cop hinter ihm her ist, Sängerin Dixie und ihre Band kennen und gibt sich als großer Musikmanager aus, der die Band zu Großem führen will. Ohne Moos ist aber bekannterweise nix los, also werden unterwegs ein paar Tankstellen überfallen, vornehmlich von der SOS (Southland Oil Systems) Ölfirma , um den Neustart zu finanzieren. Diese schickt wiederum einen Ex-Sheriff hinterher und als dann auch noch deren Bank überfallen werden soll, geht natürlich alles aus dem Ruder.
Natürlich darf man hier nix ernst nehmen. Alles ist auf harmlosen Spaß und dem Charisma von Burt Reynolds aufgebaut. Außer dem reichen Ölfutzi kommt im Prinzip nur die Versicherung der Polizeiautos zu Schaden, denn selbst die überfallenen Tankstellenwärter quatscht WW so lange voll und gibt ihnen noch 20 Dollar, das die sich fast schon geehrt über den „Besuch“ fühlen. Wirklich lustig ist das alles aber nicht so wirklich. Man mag zwar vor 40 Jahren darüber gelacht haben oder eben Reynolds Charme erlegen sein, aber heutzutage wirkt das doch längst nicht mehr so frisch. Man kann sich dabei entspannt unterhalten, locker nebenher Geschirr spülen, aber wirklich satt macht der filmische Snack nicht.
5/10