Review
von Leimbacher-Mario
Angriff der Klonninjas
Ganz hat es nicht gereicht fürs sonnige Sequel auf das Niveau des Originals zu kommen, doch "American Ninja 2" hat definitiv seine Vorzüge und sogar Vorteile gegenüber Teil 1. Erstmal zur vernachlässigbaren Handlung: nun müssen sich Joe und Curtis schon im Quasi-Urlaub gegen die vermummten Horden wehren - ein größenwahnsinniger Superbösewicht hat mit seiner eigenen, gengezüchteten (!) Ninjaarmee auf einer karibischen Insel für das Verschwinden einiger Marines gesorgt und nun ist es an den beiden Armyhelden die Sache aufzuklären und wortwörtlich zu zerschlagen...
"American Ninja 2" ist immer gut gelaunt, egal wieviele Knochen gebrochen werden. Das überträgt sich auch auf den Zuschauer. Die Rhythmen, das Wasser, die Bikinis, die Muskeln, der Wahnsinn, die Cocktails, der Spaß - alles am Start, alles am feinkörnigen Sandstrand. Machos in Paradise. Außerdem wurde der Bodycount (oder besser Ninjacount) gesteigert, Steve James bekommt als grandioser Sidekick mehr zu tun und Dudikoff scheint seit dem ersten Teil leichte kampfsporttechnische Fortschritte gemacht zu haben. Das ganze Ninjakopiere wirkt noch abstruser, dümmer, selbstbewusster. Und das macht ihn zur perfekten, sommerlich-naiven Ergänzung zum Original. Leichte Kost mit harten Handkantenschlägen und weichen Birnen.
Fazit: Bacardi Ninja Feeling, ein arschtretender Urlaubsklassiker des Trash - Sommer, Sonne und so 'ne halbe Armee an schwarz gekleideten Ninjas. Bescheuert, belanglos, ballert viel weg!