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Kaum hat Nick Davis (Viggo Mortensen) seinen neuen Job als Arbeiter in einer Lagerhalle angetreten, wird er Zeuge, wie die Japaner, die gerade seinen Boss besuchen, in einen Hinterhalt geraten. Nick greift beherzt ein, ballert die Angreifer beidhändig weg, befördert ihre Karre mit dem Gabelstapler ins Freie & kann so das Schlimmste verhindern & dem Anführer Shuji Sawamoto (Ryo Ishibashi) das Leben retten. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei den Japanern um Yakuza, die der von Dino Campanela (Michael Nouri) geleiteten Mafia ein Dorn im Auge sind. Sawamoto nimmt den Amerikaner in die Organisation auf, der schon bald in einen Gewissenskonflikt gerät.

Mit Anleihen beim japanischen Gangsterfilm & beim Heroic-Bloodshed-Hongkong-Action-Kino drehte der Der-Ritter-aus-dem-All-Autor Frank A. Cappello einen hübsch fotografierten & recht packend in Szene gesetzten No-Nonsens-Gangster-Reißer, welcher den Zuschauer an der Seite des (Anti-)Helden mit der exotisch wirkenden Yakuza vertraut macht. Cappello nimmt das Szenario ernst, gönnt seinen Figuren auch mal ruhige & leise Momente, bevor er sie in den unvermeidlichen & bleihaltigen Action-Showdown schickt, der auf den letzten Metern etwas arg viel das Pathos bemüht. Anzu Lawson trägt als Yuko sehr zum emotionalen Unterbau der Geschichte bei, während Robert Forster in einer undankbaren Rolle nahezu verschwendet wird. Die Innenansicht einer Stempeluhr, die gerade gestempelt wird, ist eine coole Idee & ein toller Trick-Shot.

Fazit: Gute & harte B-Action mit starkem 90s-Flair & zwei oder drei mitreißend inszenierten Action-Set-Pieces.

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