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Ein Burt Reynolds Film, der sich überhaupt nicht entscheiden kann, in welche Richtung er nun letztlich gehen will.
Einerseits natürlich die Rachegeschichte für seine misshandelte Freundin. Wenn die erledigt ist [ noch der beste Teil, spannend, teilweise recht hart ], gehts ab an den Spieltisch, auch noch spannend, obwohl man weiss/fürchtet was kommen wird, und auch prompt eintrifft. Dafür könnte man ihn erstmal eine Weile lang auf den Hinterkopf haün, aber besser verdient hat er es wohl nicht. Dabei schliesst er auch langsam, aber sicher Freundschaft mit dem schnöseligen Mega-Weichei Peter MacNicol, was uns aber herzlich egal ist.
Und zum Schluss nochmal Action, als sich Bösewicht endlich mal auf seinen Mafia-Hintergrund besinnt, und seinerseits Rache will.
Anfangs erstaunlicherweise gut, witziger Anfang, dann starker Tobak in der Suite des Mafiosi, spannend, man erwartet das Nächste und...nichts passiert....
Reynolds Figur wird manchmal mit Nick und manchmal mit Max angeredet, hab ich da was verpasst oder nicht kapiert oder irr ich mich jetzt komplett ?
Dass er ein Spieler ist, und das lang und breit gezeigt wird, schön und gut, soll einem die Figur wohl näher bringen, schafft das auch teilweise [ er ist und bleibt ein Loser, sein Traum zerstört er selbst ], aber das ist eigentlich nicht der Grund, warum ein Actionfilm funktionieren sollte.
Dass er auch Gefühle hat, obwohl er immer wie ein Eisklotz agiert, wird an den - merkwürdigen - Beziehungen zu der Freundin und zu MacNicol gezeigt, auch schön und gut. Aber bleib doch bitte an der Ausgangsidee hängen, Herr Drehbuchautor William Goldman. Kein Wunder, dass dieser Film in seinen beiden Hollywood-Schmökern nicht erwähnt wird, Glanzleistung wars jedenfalls nicht...
So, muss aufhören mit Meckern,mir fehlen 5min vom Ende, Tape war zu kurz.
Kriegt also eine 5,5/10 für die Bemühungen

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