... er kann jedoch durch die Vermittlung seiner Tante seinen ersten Job in der Schneiderei der städtischen Theaterbühne antreten. Er ist ein eher ruhiger, beobachtender Typ und bekommt schnell mit, wie sich im Betrieb der Gewerke hinter der Bühne alle Facetten des menschlichen Miteinanders wiederfinden: Freundschaft und Rivalität, Anerkennung und Mißgunst, Loyalität und Verrat.
Einen guten Draht findet Romek zum sensiblen und klugen Schneider Sowa. Doch weil es zum offenen Streit zwischen Sowa und einem arroganten Schauspieler kommt, sieht sich Romek plötzlich zwischen den Fronten – auf ernüchternde Weise bekommt er die politischen Ränkespiele und die drückende Hierarchie des Hauses zu spüren.