6
Ein Serienmörder, der als Monster wiedergeboren wird und dann erst so richtig auf den Putz haut, das ist nichts Neues. Aber das Tempo und der Blutgehalt stimmen hier einigermaßen, darum ist das gemäßigte Schlachtfest mit dem Moskitomann - übrigens relativ gelungener Gummianzug, auch wenn in der sehr hastigen Metamorphose leider wieder mit zu viel CGI gearbeitet wird, anstatt dass man auf das Können von Maskenbildnern vertraute - sehenswerter als viele der meist eher lahmen und blutarmen Creature Features. Der Bodycount ist jedenfalls schön lang und beim Massaker im Krankenhaus, das gerne noch etwas ausführlicher hätte ausfallen dürfen, kommen auch noch ein paar ganz nette und gorige Special Effects zum Einsatz. Für einen netten Filmabend taugt der belanglose Monster-on-the-loose-Streifen also allemal. Witzig auch, dass das Vieh von Corin Nemec (unserem PARKER LEWIS) gejagt wird.
5
Ein Häftling bekommt bei seinem Ausbruch was ab und mutiert anschließend zum "Mosquito Man"... Sichtlich von "Die Fliege" abgekupfertes Horrorfilmchen das genauso gut von "Spezialist" Albert Pyun hätte stammen können mit ganz annehmbaren Laiendarstellern, erträglichen CGI-Effekten und einem für die Freigabe ordentlichen Bodycount sowie schön viel Blut. Für eine TV-Produktion wie diese auf jeden Fall noch ok (wenn ich da so an Primaten wie "Skeeter" denke). Regisseur Tibor Takács ist für solche Machwerke ja geradezu prädestiniert (siehe in etwa gleichwertige wie "Rats" oder "Ice Spiders").