Nach "Wrong Turn", dem TCM-Remake und den beiden Rob Zombie Genrebeiträgen kommt nun ein weiterer Streifen der sich der Thematik von irren Hinterwäldern annimmt, die Jagd auf unwissende Jugendliche machen.
Drei Studenten, zwei Mädels und ihr schwuler Begleiter sowie ein Motorrad-Pärchen verirren sich auf dem Weg zum Spring Break im kleinen Örtchen Pleasant Valley und werden just zur anstehenen Dorffestlichkeit eingeladen. Doch die Dorfbewohner haben nach anfänglicher überschwenglicher Freundlichkeit ganz andere Absichten mit ihren mehr oder weniger freiwilligen Gästen....
Die Story um die in der Zeit stehen gebliebenden Dorfbewohner mitsamt ihren seltsamen Angwohnheiten ist zwar nicht wirklich neu, wurde hier dennoch sehr spannend und unterhaltend erzählt. Der Film wird zu keiner Minute langweilig und kann auch durch die teils drastischen Effekte überzeugen. Sei es durch Säure, durch Aufspießen oder eine Vierteilung durch Pferde, der geneigte Splatterfan kommt hier sicherlich auf seine Kosten.
Darstellerisch ist das Ganze auf gutem B-Niveau, für einen Horrorfilm also gut. Vor allem Robert "Freddy" Englund als hinterlistig durchgeknallter Bürgermeister der "Pleasant Valley" Gemeinde überzeugt auf ganzer Linie. Regietechnisch wurde "2001 Maniacs", ein Remake zum H.G. Lewis Klassiker "2000 Maniacs" anständig umgesetzt, auch wenn kleine Regiefehler vorhanden sind, die aber dem Unterhaltungsfaktor des Films keinen Abbruch tun.
Wer "Wrong Turn", "TCM" und Co. mag, dem wird garantiert auch dieser Film zusagen, denn er gehört mit zu den besten Beiträgen die man zur Zeit neben TDR in diesem Genre geboten bekommt. Ein Muss für jeden Horrorfan!
8 von 10 Punkten.