Review

Fulci-Fans eure feuchten Träume werden wahr:) Mit Bone Sickness seht ihr genau das was ihr liebt.

Bone Sickness ist ein Zombiesplatterfilm wie es besser kaum geht. Die Story dreht sich um Alex, der an einer Knochenkrankheit leidet; seine Freundin Christine versucht zusammen mit einem Freund, Tom (der Regisseur) die Krankheit mit Knochenspenden zu heilen. Tom, der in dem Leichenschauhaus arbeitet kommt sehr einfach an Knochenspenden der kürzlich Verstorbenen. Leider geht etwas schief und was dann passiert ist einfach nur das Ende der Welt.

Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut für diese Verhältnisse. Für mich ist dies ein sehr guter Independentfilm, den man nicht mit Werken von Schnaas, Rose oder Ittenbach vergleichen sollte. Zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Independentfilm liegen nun mal Welten. Wobei in meinen Augen beide Sparten etwas für sich haben. Bone Sickness hat auf jeden Fall keine Schauspieler, die während den Dreharbeiten lachen oder dergleichen.

Die Atmosphäre ist hier sehr dicht und unterstützt die Gesamtstimmung dieses doch sehr düster ausgefallenen Filmes, der sich nie in eine komödiantische Richtung verschiebt. Der Gore ist wie schon oft geschrieben erst ungefähr ab Hälfte des Filmes wirklich präsent, jedoch dann so extrem wie man es selten in einem solchen Film gesehen. Es werden Menschen in der Mitte zerrissen, Köpfe werden abgerissen. Es wird wirklich alles geboten was man bei einem Zombiesplatterfilm sehen will. Auch einiges an Widerwärtigkeiten gibt es zu sehen, z.B. werden Würmer erbrochen und dann wieder gegessen. Es wird jedoch nie zu extrem, sondern bleibt immer genial gemacht, die Effekte sind wirklich grandios.

Ich gebe dem Film 9/10 Punkten da er am Anfang etwas lange benötigt um in Fahrt zu kommen dann jedoch erfüllt er die künsten Träume von Zombiefans.
Anschauen und Staunen.

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